Mittwoch, 4. Oktober 2017

Burda-Tunika in schwarz-weiß

Hallo,

heute geht es beim  MMM um Details. Das finde ich für mich sehr passend, denn heute zeige ich euch eine Tunika, welche ich nach einem Schnitt aus der Burda 4/16 genäht habe. Mir persönlich ist Upcycling und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese Tunika habe ich schon einmal genäht. Beim zweiten Mal habe ich nicht nur einen geschenkten Stoff verwendet, sondern auch eine bereits fertige Knopfleiste samt Stehkragen eingearbeitet. Diese habe ich von ausgemustertem Herrenhemd abgetrennt. Vorher habe ich noch das ursprüngliche Kragenteil entfernt, denn ich brauchte ja nur den Steg.





Die Idee dazu kam mir, als ich den gemusterten Stoff in den Händen hielt und ihn etwas unruhig fand. Ich dachte mir, dass ein schwarzes Detail einen Fixpunkt setzen könnte. Beim Herumkramen in meinem Fundus habe ich dann das Hemd entdeckt.


Was ich mir so einfach vorgestellt habe, war - natürlich, wie sollte es anders sein? - in der Realität nervlich ein wenig angespannt und zeitaufwendig. Aber es hat ja geklappt und darüber freue ich mich.


Der Schnitt selbst flutschte beim zweiten Mal nähen, der Stoff leider auch.


Hinzu kam, dass meine Nähmaschine schon seit einiger Zeit herummuckt. Ich nähe auf einer 30 Jahre alten Pfaff Tipptronic, welche mir wirklich immer gute Dienste geleistet hat. Vor ca. einem Jahr war sie zur Grundüberholung, aber irgendwie bin ich nicht mehr so zufrieden und überlege, mir eine neue Maschine zuzulegen. Ich habe schon einige Abende im Netz recherchiert und bin leider noch nicht schlauer. Entscheide ich mich für eine normale Freiarm- oder eine Computernähmaschine? Es soll weder die billigste noch die teuerste Preisklasse sein. Und macht es Sinn, vor Weihnachten zu kaufen oder gibt es eventuell eine Preissenkung nach dem Fest? Sobald ich es zeitlich einrichten kann, werde ich mal in die Großstadt fahren und mich persönlich beraten lassen. Wie handhabt ihr das bzw. womit näht ihr, wie zufrieden seid ihr? Wie alt sind eure Nähmaschinen und gibt es eindeutige Kaufempfehlungen? Ich bin für alles offen und dankbar.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 27. September 2017

Schlafshirt

Hallo,

schon seit längerer Zeit habe ich häufig Shirts gesehen, die mit einer 'destroyed Negativ-Applikation' versehen waren und wollte das auch einmal ausprobieren. Da ich noch einige kleinere Stücke dünnen Jersey liegen hatte, habe ich es damit versucht. Da es nur Reststoffe waren, musste ich patchworken. 


Für so eine destroyed Negativ-Applikation gibt es ja diverse, leicht nachvollziehbare Anleitungen im Netz. Ich finde, dass die Herz-Applikation etwas Besonderes aus meiner relativ farbarmen Stoffkombi macht. 


Da ich der Meinung bin, dass gekaufte Schlafshirts entweder zu langweilig oder zu aufgerüscht aussehen, lag es nahe, dass ich mir ein Schlafshirt nähe. Dieses Shirt habe ich den Sommer über häufig getragen. 


Ich habe ein Raglan-Schnittmuster von der Ottobre 5-15 (Square Neckline) verwendet. Die eckige Ausschnittversion gefiel mir nicht, deshalb habe ich daraus einen kleinen V-Ausschnitt gebastelt. Und da der Stoff nicht reichte, wurden es nur halblange Ärmel. 

Es trägt sich total angenehm und ich werde mir definitiv noch weitere solche Schlafshirts nähen. 

Hier kann man, wie jeden Mittwoch, tolle selbstgenähte Mode an der Frau bewundern.

Britte

Mittwoch, 20. September 2017

Fluttered Hem nach Ottobre

Hallo,

irgendwie wiederholt es sich - und man lernt nicht daraus. Wer kennt das auch? Beziehungsweise wer kennt das nicht? Immer wenn ich weite, flatterige Shirts an anderen Frauen sehe, finde ich diese Modelle sooo toll und will den Schnitt auch unbedingt nachnähen. Wenn das Teil dann fertig ist, finde ich, dass es an mir leider gar nicht sooo toll aussieht und irgendwie fühlt es sich beim Tragen auch merkwürdig an.


Bedauernswerterweise habe ich das Shirt 'Fluttered Hem' nach Ottobre genäht und als es fertig auf dem Bügel hing, fand ich es gelungen. Aber ich glaube nicht, dass wir große Freunde werden. Aber schaut selbst:


Das Shirt ist im Vorder- und Rückenteil extrem weit geschnitten. Die Ärmel sind dagegen ziemlich schmal. Im Vorderteil verteilen sich einige Fältchen mittig am V-Ausschnitt, hinten gibt es eine tiefe Kellerfalte.

Weitere selbstgenähte Mode kann man/frau heute wieder beim MMM begutachten. Viel Spaß dabei.


Selmin sammelt Selbstgenähtes zur Farbe 'Orange' und glücklicherweise kommt diese Farbe auch in meinem Shirt vor.


Außerdem verlinke ich zu Ottobre.

Britte


Donnerstag, 14. September 2017

schwarz-weißes Shirt

Hallo,

heute hat sich das Wetter hier oben im Norden nach dem gestrigen Sturmtief Sebastian etwas entspannt. Leider sieht es immer noch grau aus dort draußen. Deshalb sitze ich nun mit meinem Teebecher am Laptop und zeige euch noch eines der Shirts, die in diesem sogenannten 'Sommer' entstanden sind. Naja, ich will mich nicht beschweren, denn wenn der Sommer sein Soll erfüllt hätte, wäre ich nähtechnisch längst nicht so produktiv gewesen.


Hier also mein schwarz-weißes Shirt. Genäht aus einem etwas wärmeren Jersey, sicherlich sind einige Polytierchen, darin versteckt. Genau weiß ich es nicht, denn den Stoff habe ich geschenkt bekommen. Es war ein Rest und nach dem Zuschnitt blieb kein Fitzelchen mehr übrig, was sich gelohnt hätte, aufzuheben. So mag ich das.


Das Shirt habe ich nach einem so häufig verändertem und angepaßtem Schnitt genäht, dass ich gar nicht mehr weiß, wo der irgendwann einmal herstammte. Ist ja auch egal. Dieses Mal habe ich einen kleinen Schlitz ins Vorderteil gebastelt. Die Ärmel habe ich genau so lang gemacht, wie der Stoff es gerade noch hergab. Da sie mir dann etwas zu lang ausfielen, habe ich mittig am Ärmelsaum jeweils noch eine kleine Kellerfalte eingebaut. So ist ein schönes Shirt für jeden Tag entstanden.


Es ist in seiner Farbgebung sehr kombifreundlich und deshalb wurde es oft getragen in diesem Sommer.

Ich verlinke zu Rums, wo heute Selbstgemachtes in allen Kategorien bewundert werden kann.

Britte

Mittwoch, 13. September 2017

Tunika Burda 4/16

Hallo,

heute zeige ich euch meine Tunika aus der April-Burda von 2016. Es ist das Modell 107. Vernäht habe ich einen dünnen, fließenden Sportjersey.


Der Schnitt war recht einfach umzusetzen. Schwierig fand ich das Einnähen der vorderen Blende. Da mir die weiten Kimonoärmel nicht so gut gefielen, habe ich in die unteren Säume etwas Gummi eingenäht.


So finde ich es schöner. Zugeschnitten und genäht habe ich Größe 38, welche hier doch ziemlich groß ausfällt. Diese Tunika habe ich schon zu Beginn des Sommers genäht und häufig getragen.


Sicherlich werde ich diesen Schnitt noch einmal nähen, dann aber die vordere Blendenöffnung noch etwas weiter schließen. So finde ich es bei manchen Bewegungen ziemlich offenherzig.

Ich verlinke zu MMM, meiner wöchentlichen Lieblings-Linkparty.

Britte

Donnerstag, 7. September 2017

Ottobre-Shirt mit Puffärmeln #3

Hallo,

heute zeige ich euch meinen neuen Lieblings-Schnitt in der dritten Variante. Das Schnittmuster stammt aus einer alten Ottobre aus 2007. Ich mag diese Ärmelchen total gern.


Hier seht ihr die Variante, die ich zuerst genäht habe und hier die Variante Nr. 2.


Die heutige Nr. 3 ist, genau wie das Shirt, welches ich euch gestern gezeigt habe, aus sehr elastischem Sport-Jersey, nur dieses Mal in knallepink. Leider war ich beim Zuschneiden des Ausschnittes zu großzügig. Das gefiel mir nach dem Nähen überhaupt nicht. Deshalb habe ich kurzerhand den Ausschnitt etwas enger genäht und daraus dann eine Ausschnitt-Version mit Schlitz und Perlchen gebastelt.


So gefällt mir das Shirt nun gut und es ist mal etwas Neues, Anderes.


Den Rest des Abends werde ich nun damit verbringen, bei Rums durch die Beiträge anderer Teilnehmer zu lesen.

Etwas ganz Wichtiges möchte ich auch noch zeigen. Gerade im Hinblick auf die anstehende Wahl zum Deutschen Bundestag. Neulich hat mir mein Sohn einen Ring geschenkt.


Der trägt das 'Kleiner-5-Symbol' und ist ein politisches Statement. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Britte

Mittwoch, 6. September 2017

Ottobre-Shirt mit Puffärmeln #2

Hallo,

Endlich....die Sommerpause des MMM ist vorbei. Meine auch, ich hatte bereits am Samstag meinen ersten Arbeitstag. Da das Wetter, zumindest hier oben im Norden in den letzten Wochen sich leider überhaupt nicht sommermäßig verhielt, habe ich in meiner Freizeit relativ viel genäht. Die letzte Augustwoche habe ich dann auf Usedom verbracht und hatte dort so tolles Wetter, dass ich alle meine genähten Sommerteile tragen konnte. Darüber habe ich mich sehr gefreut.


Das Motto des heutigen MMM's ist das schönste Ferienerlebnis. Ich war schon länger immer ganz begeistert, wenn ich irgendwo auf dem Wasser Stand-Up-Paddler gesehen habe und habe mir vorgenommen, das auch zu erlernen. Das habe ich in diesem Sommer tatsächlich geschafft. Die ersten Male stand ich auf der Eider auf so einem Board. Im Urlaub war es möglich, sich am Sportstrand von Ahlbeck so ein Board zu leihen. Dieses Möglichkeit habe ich natürlich genutzt. Selbstverständlich bin ich, je nach Wellengang auch mal ins Wasser gefallen, aber alles in allem ist es einfach ein supertolles Gefühl, auf einem Board über das Wasser zu gleiten.Das war mein allerschönstes Erlebnis in diesem Sommer.


Genäht habe ich in den letzten Wochen ziemlich einseitig. Das ist aber durchaus positiv gemeint. Denn ich habe nach vielen Versuchen einen Schnitt entdeckt, der mir steht und in dem ich mich total wohl fühle. Es ist das Puffärmel-Shirt aus der Ottobre 2/2007.


Dieses Shirt habe ich vor kurzem als Reste-Shirt zum ersten Mal ausprobiert und dann gleich anschließend ein zweites Mal genäht. Diese zweite Version habe ich aus türkisblauem Sportjersey genäht. Das Nähen konnte ich beim zweiten Mal 'so aus dem Handgelenk' schütteln. Es ging richtig flott. Das Shirt ist superleicht und trägt sich sehr angenehm.

Nun mache ich es mir gleich gemütlich und lese mich gründlich durch den heutigen MMM.

Liebe Grüße

Britte


Donnerstag, 24. August 2017

Overlock-Abdeckung

Hallo,

lange habe ich darüber nachgedacht und mir nun endlich eine Overlock zugelegt. Seitdem übe ich fleißig damit und werde demnächst nach und nach meine neuen Projekte vorstellen. Ich hatte immer Bedenken, ob so eine Maschine sich tatsächlich lohnt, wenn man sie nur ab und zu benutzt. Aber tatsächtlich macht das Nähen damit so viel Spaß und es geht natürlich schneller voran. Die Bedienung bzw. das Einfädeln hat mich am Anfang natürlich einiges an Nerven und Zeit gekostet, aber inzwischen funktioniert das super.


Mein erstes Projekt, welches ich also mit der neuen Ovi genäht habe, ist eine Overlock-Abdeckung. Ich hatte noch etwas Möbelstoff hier liegen. Da die Haube staubgeschützt und abwischbar sein sollte, habe ich den Stoff zuerst mit Bucheinschlagfolie beklebt. Das klappte gut und schützte beim Zuschneiden schon vor dem Ausfransen. Außerdem stabilisiert die Folie den Stoff auch.


Dann habe ich meine Maschine vermessen und mir einen Schnitt für eine rechteckige Haube mit oberer Trageschlaufe erstellt. Das Nähen mit dem foliertem Stoff klappt recht gut, wenn man einen etwas längeren Stich auswählt.


Fazit: So eine Abdeckung ist schnell genäht und praktisch. Allerdings bin ich noch unsicher, ob ich die äußeren Längsnähte noch einmal knappkantig absteppen sollte. Da man so ein Material nicht bügeln kann, wäre das eine Möglichkeit, um die Nähte besser herauszuarbeiten. Aber da die Abdeckung nun ihren Zweck erfüllt, wird diese zusätzliche Arbeit wohl liegenbleiben.

Liebe Grüße

Britte

P.S.: verlinkt zu Rums

Donnerstag, 27. Juli 2017

Reste-Shirt mit Puffärmeln

Hallo,

heute zeige ich mein Reste-Shirt mit Puffärmeln, welches ich nach einem Schnitt aus der Ottobre 02 von 2007 genäht habe.


Vernäht habe ich Reste aus einem Streifenjersey zusammen mit rotem Elastikjersey. Weil mir die Nähte vorn nicht ganz so korrekt gelungen sind, habe ich Spitze drübergenäht. Den Ausschnitt habe ich wieder mit gefalztem Satingummi eingefasst. Die Methode, einen Ausschnitt zu versäubern, gefällt mit im Moment am besten. Der Schnitt gefällt mir ganz gut, die kurzen Puffärmelchen sind für mich mal eine etwas andere Ärmelvariante. Das Shirt war schnell genäht und würde gut zu hochsommerlichen Temperaturen passen, auf die ich immer noch hoffe...


Ich verlinke zu Rums, wo es heute, wie an jedem Donnerstag wieder tolle selbst erstellte Sachen zu bewundern gibt und zu Selmin und 12ColoursofHandmadeFashion, wo heute die Farbe ROT die Hauptrolle spielt.

Liebe Grüße

Britte


Donnerstag, 29. Juni 2017

Painted Canvas

Hallo,

heute zeige ich euch mein zuletzt fertig gestelltes Experiment: Genäht habe ich das Modell Nr. 2 - Painted Canvas aus der Ottobre 2016.


Ich suchte für heiße Sommertage einen sehr dünnen Jersey. Den habe ich ja auch gefunden, aber der Materialmix ist so dermaßen rutschig und flutschig unter der Nadel, dass es mich wirklich viele Nerven und mehrere Anläufe gekostet hat, das Shirt fertig zu stellen. Die Nadel hat den sehr dünnen Stoff entweder in den Transporteur gezogen oder sie hat ständig Stiche ausgelassen, sodass ich zum Hilfsmittel Zewa gegriffen habe. Sprich: ich habe aus Zewa-Küchenpapier dünne Streifen geschnitten und die unter die zu nähende Naht genäht. Später habe ich das Zewa dann natürlich wieder entfernt. Das funktionierte zwar, war allerdings ziemlich zeitaufwendig.


Hat jemand eventuell einen Tipp für mich, wie man das besser in den Griff bekommen könnte? Ansonsten wäre das Shirt eines, welches wirklich einfach und schnell genäht ist.


Das Modell Painted Canvas habe ich gewählt, weil ich für heiße Tage kein enges, sondern ein schön locker sitzendes, leicht flatteriges Shirt suchte. Zugeschnitten habe ich Größe 38, was auch meiner Kaufgröße entspricht. Das Shirt fällt jedoch ziemlich groß aus, sodass ich an den Seiten noch wieder ca. 1 cm entfernt bzw. enger genäht habe. Denn Halsausschnitt habe ich etwas tiefer gelegt und nicht, wie vorgeschlagen, mit Beleg versäubert, sondern mit einem gefalzten Satingummi. Die Brusttasche habe ich nicht aufgenäht, weil mir das nicht gefiel. Stattdessen habe ich die Ärmel mit etwas Spitze aufgerüscht.





Ich finde, dass passt zu den Streifen. Mit der eingesetzten Spitze habe ich mich mittig an der Schulternaht orientiert, was ich im nachhinein bedaure, da anscheinend die Naht etwas nach hinten versetzt ist.


Da mir dann der leicht ausgestellte Saum doch nicht so gut gefiel, habe ich Gummi in den Saum gezogen und so leicht geschoppt.

So, und nun warte ich sehnsüchtig auf die heißen Tage und stöbere bis dahin bei Rums, um zu schauen, was andere so für sich angefertigt haben.

Liebe Grüße

Britte








Sonntag, 25. Juni 2017

Holunderblütensirup

Hallo,

von Zeit zu Zeit veröffentliche ich hier vielfach erprobte Familienrezepte für meine Kinder, damit wir alle bequemer darauf zugreifen können.

Heute gibt es das Rezept für Holunderblütensirup. Früher war der im Frühsommer immer für einige Wochen in unserem Kühlschrank vorrätig. Für die Kinder wurde er natürlich nur mit Mineralwasser gemischt. Ich habe den Sirup gerade erst letzte Woche wieder hergestellt und schon die erste Charge an die Kinder verteilt. Von einer Tochter hörte ich gleich den Ausruf: Oh, die Limonade meiner Kindheit". Der Geschmack hat also geprägt.


Ich selbst trinke den Sirup am liebsten mit purem Wasser ohne Kohlensäure gemischt. Aber natürlich schmeckt er auch hervorragend mit Sekt oder Prosecco aufgefüllt. Wichtig ist nur, dass das Getränk sehr, sehr kalt serviert wird.

Zutaten:

  • ca. 30 Holunderblüten
  • 1 kg Zucker
  • 4 unbehandelten Zitronen
  • 40 g Zitronensäure
Zubereitung:

Den Zucker mit 2 l Wasser in einem großen Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Sirup vom Herd nehmen. 


Die Holunderblüten gründlich ausschütteln, um eventuelle kleine Insekten zu entfernen. Dann in den Sirup einlegen. Die Zitronen gründlich bürsten und abwaschen. Dann die Früchte in Scheiben schneiden und ebenfalls in den Sirup legen. Den Topf mit einem Mulltuch abdecken und für 2 Tage an einen sonnigen Platz stellen.


Danach die Zitronen und die Blüten aus dem Topf fischen und evtl. etwas ausdrücken. Den Sirup durch einen Kaffeefilter oder ein sehr feines Sieb sieben. Dann die Zitronensäure einrühren und den Sirup in Flaschen füllen und im Kühlschrank lagern. 


Als Erfrischung, z. B. an heißen Sommertagen gut gekühlt mit Mineralwasser oder Sekt im Verhältnis von 1:5 oder nach Belieben auffüllen.

Lasst es euch schmecken

Britte




Mittwoch, 21. Juni 2017

Sporty Summer

Hallo,

ich habe, mal wieder, einen Ottobre-Schnitt vernäht. Es ist das Cold-Shoulder-Shirt "Sporty Summer" aus der Ottobre 2/2016.


Der Schnitt hatte mich schon länger gereizt. Nun hatte ich einen toll  fallenden königsblauen Micro-Jersey gefunden und gleich los genäht. Die Jersey-Qualität ist zwar ziemlich rutschig, ließ sich aber trotzdem sehr gut vernähen.


Das Shirt hat Ausschnitte auf den oberen Armkugeln, die ich mit silberfarbenem Bündchen-Gummi eingefaßt habe, ebenso den Halsausschnitt.


Damit der Rest des Shirts nicht so langweilig aussieht, habe ich dann oben im Vorderteil noch eine kleine Pseudo-Knopfleiste angebracht und ebenfalls mit silberfarbenen Zierknöpfen bestückt.


Verändert habe ich die Ärmellänge. Um ca. 7 cm verlängert, da ich zu kurze Ärmel nicht mag. Genäht habe ich Größe 38, was auch meiner Kaufgröße entspricht. Das Shirt passt gut, allerdings hätte ich es gern einige Zentimeter länger gehabt. Vielleicht beim nächsten Mal.


Da es selbst hier oben im Norden in den letzten Tagen hochsommerlich warm war, hat sich das Shirt schon bewährt. Der leichte Stoff trägt sich sehr angenehm. Und besonders gut gefällt mir, dass das Shirt bügelfrei ist, sodaß ich nach dem Motto: "Tragen, Waschen, Trocknen, Anziehen" verfahren kann.

Liebe Grüße

Britte

Verlinkt zu MMM, Fans de Ottobre und 12 Colours of Handmade

Samstag, 27. Mai 2017

Lady Topas

Hallo Ihr Lieben,

es ist endlich Sommer, sogar hier im hohen Norden. Und ich habe endlich mein weißes Top fertig genäht. Ich hatte eine Vorstellung von einem weißen, locker fallenden Top mit einer perlenbestickten Passe. Ausgesucht habe ich mir das Schnittmuster Lady Topas von Mialuna. Den Schnitt habe ich zum zweiten Mal genäht. Das erste Modell bereits vor zwei Jahren. Leider nicht erfolgreich. Es saß überhaupt nicht und ich habe es nicht ein einziges Mal getragen. Beim letzten Kleiderschrank
aufräumen ist es im Altkleidersack gelandet.


Dieses Mal habe ich versucht, den Schnitt etwas anzupassen, damit die Passe schön sitzt und das Top nicht über dem Busen spannt. Außerdem habe ich es um ca. 10 cm verlängert. Die Armausschnitte habe ich mit elastischem Satinband eingefasst. Beim zweiten Versuch habe ich die vordere Passe mit dünner Vlieseline etwas verstärkt


Vorab habe ich die Passe bzw. vordere Blende mit kleinen Glas- und Silberperlchen bestickt. Das war ziemlich zeitaufwendig. Ich finde die bestickte Blende als Akzent sehr gelungen.


Der Rest gefällt mir - mal wieder - gar nicht. Die Passe sitzt weder hinten noch vorn richtig, bzw. nur nach ewigem Rumzuppeln. Bewegen ist danach natürlich nicht mehr erlaubt.Der Stoff, ein dünner weißer Pikee, hat unter dem Auftrennen bzw. Anpassen der Blende sehr gelitten. Und somit hat sich meine Vorstellung von einem luftig locker sitzendem bzw. fallendem Top erneut in Luft aufgelöst.


Von dem Schnitt bin ich enttäuscht. Einen weiteren Versuch werde ich nicht wagen. Trotzdem verlinke ich das Top zu Selmins Linkparty `12 Colours of Handmade Fashion`, wo heute die Farbe WEISS im Fokus steht. Ihren Blog Tweed & Greet habe ich erst vor kurzem entdeckt und lese seitdem ihre grandios geschriebenen Einträge mit großem Vergnügen. Außerdem zeige ich mein Top beim MMM, wo frau beim Stöbern so viele nachahmenswerte Ideen sammeln kann.

Liebe Grüße

Britte