Dienstag, 15. Januar 2019

Roter Schal im Perlmuster

Hallo Ihr Lieben,

seit einiger Zeit stricke ich hin und wieder ganz gern. Gerade in der kälteren Jahreszeit mag ich es sehr, es mir im Wohnzimmer mit einem Becher Tee und einem Strickprojekt gemütlich zu machen. Mein derzeitiger Lieblingstee ist übrigens Christmas-Tea von Whittard. Das ist aromatischer Schwarztee, welcher mild schmeckt und dabei nach Vanille, Nelken und Zitrus duftet. Lecker. Den hat mit meine Jüngste aus London mitgebracht.


Zuletzt habe ich einen Schal gestrickt für meinen Sohn, der mich über die Feiertage besucht hat. Beim gemeinsamen Shoppen hat er sich eine neue Mütze gekauft. Leider fanden wir keinen passenden Schal, sodaß ich beschloß, gleich anschließend Wolle zu kaufen, damit ich zuhause sofort mit Stricken beginnen konnte.


Gestrickt habe ich mit Nadeln Nr. 6,5 im einfachen Perlmuster.


Der Schal ist 1,90 m lang und ca. 25 cm breit und war innerhalb weniger Tage fertiggestellt. Ich finde, etwas Farbe steht diesem jungen Mann gut und der Schal wird übrigens gern und oft getragen.



Liebe Grüße

Britte



Samstag, 12. Januar 2019

AfterChristmas-NoBake-Torte

Hallo Ihr Lieben,

heute gab es zur Kaffeetafel ein absolut köstliches Stück Käsesahnetorte. Vor dem Wochenendeinkauf hatte ich nämlich einen Blick in den Kühlschrank geworfen, um zu schauen, wie es um die Vorräte bestellt ist und dabei festgestellt, dass von den Feiertagen noch Frischkäse, Quark und Schlagsahne übrig waren, die dringend nach Verarbeitung riefen. Zudem tritt in diesem Haushalt ein merkwürdiges Phänomen auf, seitdem die Kinder ausgezogen sind: Es bleiben Weihnachtskekse übrig! Die mag ich nach Neujahr nicht mehr so gern, finde die selbstgebackenen aber viel zu schade zum Entsorgen. Aus diesen Gründen entschied ich mich, eine AfterChristmas-NoBake-Torte zu konstruieren.


Meine übriggebliebenen Kekse bestanden jeweils zur Hälfte aus Spekulatius und Lebkuchen. Die passten geschmacklich gut zusammen.


Zutaten f. d. Boden:

  • 250 g trockene Kekse
  • 125 g Butter

Zutaten f. die Fruchtschicht:

  • 1 Glas Blaubeeren
  • 1 guter Spritzer Zitronensaft
  • 2 gestr. EL Speisestärke

Zutaten f. d Käse-Sahne:

  • 150 g Frischkäse
  • 250 g Sahnequark
  • 200 g Schlagsahne
  • Schale und Saft v. 1 Zitrone
  • 60 g Zucker
  • 6 g gemahlene Gelatine
Zubereitung:

Die Kekse in der Küchenmaschine oder mit dem Nudelholz fein zerkrümeln und dann mit der zimmerwarmen Butter gut vermengen. Diesen Teig in eine gefettete Springform füllen und glatt streichen. 


Die Heidelbeeren in einem Sieb abtropfen lassen und die Flüssigkeit dabei auffangen. Ca. die Hälfte der Flüssigkeit und etwas Zitronensaft in einen kleinen Topf geben. Die Speisestärke mit etwas Heidelbeersaft glatt rühren. Den Topfinhalt erhitzen, die Speisestärke zufügen und etwas andicken lassen. Die Heidelbeeren dazugeben und vermischen. Etwas abkühlen lassen und dann als nächste Schicht auf dem Teig verteilen. 


Die Schlagsahne steif schlagen. Die Gelatine in dem Zitronensaft einweichen und quellen lassen. Dann erwärmen (ich mach das immer kurz in der Mikrowelle). Inzwischen den Frischkäse, den Quark, Zucker und Zitronenschale miteinander verrühren.Die aufgelöste Gelatine zunächst mit etwas Quarkmasse vermischen und dann zügig unter die restliche Quarkmasse mischen. Die Schlagsahne ebenfalls unterrühren. Diese Käse-Sahne-Masse als letzte Schicht auf die Torte geben und glatt streichen. Vor dem Verzehr gut durchkühlen lassen. 


Falls jemand diese Torte nachbauen möchte, gibt es unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Natürlich kann fast jede Sorte trockener Kekse verwendet werden. Auch für die Fruchschicht können diverse Obstsorten verwendet werden.


Tatsächlich fanden wir die Heidelbeeren aus dem Glas ziemlich süß, sodaß ich beim nächsten Mal sicherlich auf frische oder TK-Ware ausweichen werde. Ich mag meine Torten lieber schlicht, aber wenn ihr mögt, könnt ihr sie auf der Oberfläche natürlich beliebig verzieren. 

Lasst sie euch schmecken

Britte

Mittwoch, 2. Januar 2019

Burda-Bluse mit Glitzerpünktchen

Hallo Ihr Lieben,

heute findet der allmonatlich ersehnte MeMadeMittwoch statt. Alle zeigen ihre genähten Lieblinge aus dem Jahr 2018. Ich zeige euch eine Bluse, welche nach dem Schnitt 121 aus der Burda 9/2018 stammt.


Beim Durchblättern der Zeitschrift gefiel mir diese Bluse sofort, weil sie durch den weichfallenden Stoff und die wickelartig überkreuzten Vorderteile einen Tick lässiger wirkt. Ich hatte noch einen Jersey in Blautönen mit kleinen silberfarbenen Glitzerpünktchen vom Holland-Stoffmarkt hier liegen, von dem ich mir vorstellte, damit etwas für festliche Anlässe zu nähen.


 Es sollte chic sein, aber gleichzeitig bequem. Das Zuschneiden ging ganz fix. Beim Nähen hatte ich lange einen Knoten im Kopf wegen der seitlichen Befestigung der überkreuzten Vorderteile. Aber irgendwann löste sich der Knoten und der Rest war dann ganz easy. Der Stoff muß aufgrund des Synthetikanteils nicht gebügelt werden, fühlt sich aber trotzdem angenehm auf der Haut an. Die Bluse passt sehr gut zu allen schwarzen Hosen und Röcken und geht genausogut mit lässigen blauen Jeans. Ich habe diese Bluse zu einigen vorweihnachtlichen Anlässen getragen und auch am Heiligen Abend. Durch den lockeren Sitz kaschiert sie ganz wunderbar die vielen leckeren Häppchen und sonstige Leckereien, zu denen man genötigt wurde, sie zu verspeisen.

Liebe Grüße

Britte

Dienstag, 18. Dezember 2018

Snickerdoodles

Hallo,

heute habe ich gleich noch einmal ein schnelles und leckeres  Plätzchenrezept: Snickerdoodles. Seitdem ich das erste Mal davon gehört habe, war ich schon allein von dem Namen angefixt und musste sie deshalb auch unbedingt ausprobieren.



Zutaten:


  • 120 g Butter
  • 150g Zucker
  • 1Päck. Vanillinzucker
  • 1 Msp Salz
  • 1 Ei
  • 160g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Msp Natron
Zusätzlich:

50 g Zucker (evtl. braunen) mit 
1,5 TL Zimt vermischen



Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz eine glatte Masse mixen. Zuerst das Ei, dann Mehl, Backpulver und Natron vermischt dazugeben und unterrühren. Aus dem Teig ca. walnußgroße Kugeln formen. Diese Kugeln nun nacheinander durch den Zimtzucker rollen, sodaß sie von außen gut damit bedeckt sind. Mit Abstand auf mit Backpapier belegten Blechen verteilen (Vorsicht: sie laufen auseinander), ganz leicht flach drücken und ca. 10 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

Guten Appetit

Britte


Montag, 17. Dezember 2018

Puddingplätzchen

Hallo,

nun ist es nur noch eine Woche bis zum Weihnachtsfest. Um meine Keksdosen aufzufüllen, habe ich kurzfristig noch einmal diese simplen Puddingplätzchen gebacken. Meistens habe ich dafür auch alle Zutaten im Haus, sodaß ich schnell loslegen kann, wenn ich Lust dazu habe.



Zutaten:


  • 70 g Puderzucker
  • 180 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 1 Päck. Vanillezucker
  • 2 Päck. Vanille-Puddingpulver zum Kochen
Zusätzlich:
  • 1/2 Päck. Kuvertüre

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Aus diesem Teig ca. walnußgroße Kugeln formen. Diese auf dem mit Backpapier belegten Blech verteilen (ich lege ca. 25 Stck. auf ein Blech) und mit einer Gabel oben etwas platt- bzw. ein Rillenmuster eindrücken. Pro Blech ca. 15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die Plätzchen zur Hälfte in die erwärmte Kuvertüre tauchen und trocknen lassen.

Guten Appetit

Britte

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Alpenfleece-Pullover

Hallo Ihr Lieben,

Kennt ihr das? Manchmal hat man ewig lange Vorurteile,bis man zu zufälligerweise feststellen muß, dass die gar nicht zutreffen. Mir ging das bisher immer so mit Alpenfleece. Allein schon das Wort! Gefiel mit gar nicht. Und dann dachte ich immer, dass müsste ein Stoff sein, mit einem furchtbar synthetischen, unangenehmen Griff. Naja, lange Rede, kurzer Sinn. In einem Stoffpaket fand ich ein kleines Stück Stück kuscheligen Stoff. Es war Alpenfleece. Es war nur1,10 x 1,40 m groß und dann auch noch ziemlich grün. Aber es war tatsächlich so kuschelig, dass ich mir dachte, irgendetwas muss doch daraus zu machen sein.



Nachdem ich lange meine Schnittmuster durchgesehen habe, habe ich mich für einen Pullover mit dem wunderschönen Namen "Like a warm Hug" aus der Ottobre entschieden. Der Stoff reichte so gerade. Das besondere an dem Schnitt ist, dass die V-Ausschnittkanten parallel zum Fadenlauf geschnitten werden.


Da bei mir die V-Ausschnitte immer leicht nach aussen abstehen, habe ich bei diesem Modell etwas gebastelt. Statt den Beleg nach innen zu klappen  wie üblich, habe ich ihn nach außen geklappt. Dann habe ich noch alle Säume mit einem Zierstich verschönert.


Der Pulli hat eine wunderbare Passform. Sobald er nach der Wäsche getrocknet ist, trage ich ihn schon wieder. Und das Beste ist, dass es im Fundus zufälligerweise einen Loop im ähnlichen Farbton gibt, den ich gut dazu kombinieren kann. An den auffälligen Grünton habe ich mich inzwischen auch gewöhnt.


Als Fotomodell musste heute mal meine Tochter einspringen, weil ich sooo erkältet bin und meine rote Nase sich auf den Fotos mit dem Grün des Pullis nicht vertrug.

LG, Britte

verlinkt zu: MMM

Mittwoch, 21. November 2018

Apfelmus-Guglhupf

Hallo Ihr Lieben,

manchmal gibt es bei uns nachmittags Kuchen. Meistens eher schlichtes Gebäck, welches einige Tage frisch bleibt. Zur Zeit mögen wir gern diesen Apfelmus-Guglhupf. Den backe ich normalerweise in einer großen Form, aber wenn ich etwas mehr Zeit habe, dann backe ich auch schon mal ganz viele kleine Mini-Gugls.



Zutaten:

  • 300g Butter
  • 250g Zucker
  • 4 Eier 
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 250 g Apfelmus
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckch. Backpulver


Zubereitung:

Zuerst Butter und Zucker miteinander verrühren, dann nach und nach die Eier unterrühren. Danach die Gewürze, Apfelmus, Mehl und Backpulver zugeben und alles zu einem gescchmeidigen Teig verrühren. In eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Guglhupf-Form füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen. Aus der Form lösen uns abkühlen lassen.



Durch das zugefügte Apfelmus ist der Kuchen etwas leichter und schmeckt etwas frischer. Außerdem bleibt er dadurch länger saftig.

Je nach Geschmack kann man den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit Glasur verzieren.



Dieser Kuchen eignet sich gut zum Einfrieren. 

Guten Appetit

Britte