Mittwoch, 17. Mai 2017

Kontrast-Shirt nach Burda

Hallo Ihr Lieben,

ein neues Nähprojekt ist fertig gestellt. Das Kontrastshirt Nr. 114 aus der Juli-2014 Ausgabe von Burda. Der Schnitt hat mich wegen der Spielerei mit den Kontrasten und die grafische Wirkung gereizt.


Schon lange lag das Schnittmuster abgepaust bereit. Erst jetzt habe ich die passenden Stoffe gefunden. Genäht habe ich absichtlich Größe 40 bei Kaufgröße 38, da ich eng anliegende Shirts nicht so mag. Da das Shirt keine Ärmel, sondern nur leicht überschnittene Schultern hat, habe ich roten Mikrojersey als Hauptstoff verarbeitet.


Dieser Stoff wurde als für Sportkleidung empfohlen. Somit ist das Shirt schön leicht im Sommer und nach dem ersten Tragen kann ich bestätigen, dass es auch angenehm auf der Haut zu tragen. Der Stoff ist kühl und klebt nicht.


Das Nähen war bis auf die V-Aushnitt-Blende einfach. Die Blende hat mich mit dem rutschigen Stoff doch etwas Nerven und Zeit gekostet.


Insgesamt gefallen mir der Schnitt und das Shirt. Beim nächsten Mal würde ich jedoch den unteren Saum ein bißchen verlängern.


Bevor es zur Arbeit geht, nun schnell noch schnell beim MMM  vorbeischauen und Ideen für weitere Projekte sammeln.

Liebe Grüße

Britte

Dienstag, 16. Mai 2017

Fleischsalat, selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein Rezept für selbstgemachten Fleischsalat weiter empfehlen, welchen ich schon einige Male hergestellt habe und dessen Geschmack mir sehr zusagt. Bei Fleischsalat bin ich nämlich echt krüsch. Ich kaufe niemals fertig abgepackten aus dem Kühlregal. Ich bin der Meinung, dass die alle viel zu stark nach Konservierungsmitteln schmecken. Fleischsalat kaufe ich also nur beim Schlachter oder bereite ihn selbst zu.

Zutaten:


  • 100 g Geflügelfleischwurst
  • 100 g Cornichons
  • 25 g Gurkenwasser
  • 100 g Sahne-Frischkäse
  • 40 g Mayonaise
  • 7 g Zucker

Zubereitung:

Die Fleischwurst der Länge nach halbieren und erst in 3 mm dicke Scheiben, dann in Streifen schneiden. Die Cornichons halbieren und ebenfalls in etwas dünnere Streifen schneiden. 


Die restlichen Zutaten gut miteinander vermischen, dann die Fleischwurst und die Cornichons unterheben. Kühl stellen bis zum Verzehr. Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen, bei uns ist der spätestens am 3. Tag aufgegessen. 

Liebe Grüße

Britte














Sonntag, 14. Mai 2017

Bakewell-Kuchen von Nigella Lawson

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich endlich ein Rezept von Nigella Lawson ausprobiert, welches schon lange auf meiner Nachbackliste stand. Einen Bakewell-Kuchen. Nigella Lawson ist in England eine sehr bekannte Köchin. Sie hat eine eigene TV-Show und auch mehrere Kochbücher veröffentlicht. Ausgesucht habe ich mir gerade dieses Rezept, weil der Kuchen mit Marmelade gebacken wird und ich meine Vorräte aufbrauchen möchte, bevor die nächste Saison beginnt. Der Kuchen hat einen Mürbteigboden, welchen ich bei der Zubereitung als sehr krümelig empfunden habe. Aber gebacken ist dieser Boden viel schöner im Biss und schmeckt mir besser als unsere `normalen deutschen`Mürbteigböden. Aber probiert es selbst einmal aus.


Zutaten für den Teig:


  • 225 g Mehl
  • 45 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Butter
Zutaten für die Füllung:
  • 250 g Konfitüre
  • 120 g Butter
  • 3 Eier
  • 120 g Zucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Mandelblättchen
Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und in einer runden Silikonform zu einem Boden festdrücken. Im Ofen 20 Minuten backen. Dann die Form herausnehmen, auf einem Rost abstellen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Als nächstes dann die Konfitüre (Ich hatte eine Mischung aus Himbeer und Mirabelle) auf dem vorgebackenen Teigboden verstreichen.


Für die Füllung die Butter zerlassen. Eier, Zucker und Mandeln mischen. Dann mit der flüssigen Butter verrühren. Diese goldgelbe Mandelcreme auf den bestrichenen Teigbboden gießen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Nochmals im Ofen ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.


Uns hat der Kuchen sehr gut geschmeckt. Von Vorteil war sicherlich, dass unsere Konfitüre leicht säuerlich war und der Kuchen somit nicht zu viel Süße hatte. Am zweiten Tag war der Kuchen etwas nachgesoftet und schmeckte so durchgezogen etwas anders, aber mindestens genauso gut.

Liebe Grüße

Britte



Donnerstag, 6. April 2017

JazzyJacquard als Shirt-Variante

Hallo,

heute zeige ich hier und bei Rums mein zuletzt genähtes Shirt nach dem Schnitt JazzyJacquard aus der 2016er-Ottobre.


Ich hatte noch einen Rest Stenzo-Jersey vom Stoffmarkt liegen und lange überlegt, was daraus wohl herzustellen wäre. Irgendwie reichte es für keinen Schnitt wirklich.


Bei Stoff und Stil habe ich passenden himbeerfarbenen Jersey zum Kombinieren gefunden. Dann habe ich mit dem Schnittmuster so lange gepuzzelt, bis die Teile auf den Stoff passten. Das war gar nicht so einfach, zumal ich mich ja auch am Muster orientieren musste. Am unteren Saum habe ich eine breite Blende mit Seitenschlitzen angenäht.


Das Shirt fällt locker und ist sehr bequem. 

Mittwoch, 29. März 2017

Off-Shoulder-Bluse

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit fahre ich ja völlig auf die Ottobre-Nähzeitschrift ab. Die Modelle sind modern, relativ einfach nachzuschneidern und ebenso leicht abänderbar, um Einzelstücke daraus zu machen.


Zuletzt habe ich mir aus der Ottobre Nr. 2 aus 2017 das Modell 6 genäht. Eine Off-Shoulder-Bluse. Als Material wurde im Original Voile vorgeschlagen. Mein Stoff ist ein Schnäppchen von Karstadt. Ein blumiger Synthetik-Mix mit leichtem Glanz. Genäht habe ich in der Größe 38 und finde es etwas reichlich. Definitiv möchte ich die Bluse noch einmal nähen, am liebsten aus einfarbigem Stoff. Dann werde ich den Schnitt etwas verkleinern.


Verändert habe ich die Knopfleiste. Die Bluse ist so weit geschnitten, dass man sie problemlos über den Kopf ziehen kann. Außerdem sind Knopflöcher für mich noch ein Schrecken, dem ich mich erst annähern muss. Aus diesem Grund gibt es bei meiner Bluse nur eine Fake-Knopfleiste.


Als Fotomodell mit viel Spaß bei der Sache ist dieses Mal eine meiner Töchter eingesprungen, sodaß ich auch mal die Fotos schießen konnte.


Ich verlinke zum MeMadeMittwoch, wo heute Ina und viele Andere wieder so tolle selbstgenähte Mode zeigen.

Liebe Grüße

Britte

Sonntag, 19. März 2017

Wilde-Wachau-Torte

Hallo,

das Wetter draußen ist so bescheiden, dass zum Trost heute ein besonderes Sonntagssüß unverzichtbar ist. Bei uns gibt es eine Wilde Wachau existiert schon seit vielen Jahren in unserem Familienkochbuch mit unseren liebsten Koch- und Backrezepten. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das mal unter diesem, doch für einen Kuchen, sehr merkwürdigen Namen gefunden habe. Aber probiert selbst. Die Torte ist nicht besonders aufwendig, aber macht optisch doch schon etwas her.

Zutaten für den Teig:


  • 4 Eier
  • 140 g Zucker
  • 50 g Weizenmehl
  • 1 gestr TL Backpulver
  • 50 g Schokolade
  • 3 Zwiebäcke, fein zerbröselt
  • 140 g Mandeln, gemahlen
Zutaten für die Füllung:

  • 500 ml Schlagsahne
  • 1 Pkt Sahnesteif
  • 20 g Zucker
  • 1 Pkt Vanillinzucker
  • 2 Port. Instant Cappuccinopulver
Zubereitung:

Die Eier mit den Schneebesen hell schaumig schlagen. Dann den Zucker unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. Ebenso Zwiebäcke und Mandeln (diese beiden mahle ich immer zusammen in der Küchenmaschine ganz fein). Zuletzt die Schokolade unterheben. Hierfür kann man fertige Schokotröpfchen nehmen oder eine halbe Tafel Schokolade nach Wahl raspeln oder hacken. Ich hab schon mehrere Varianten ausprobiert, sie funktionieren alle. 


Den fertigen Teig in eine Silikonform füllen und im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 180 Grad ca. 35 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, in den letzten 10 Minuten mit Backpapier abdecken. Dann den Kuchen auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Sahne mit den oben angegebenen Zutaten steif schlagen. 


Den ausgekühlten Kuchen so durchschneiden, dass der untere Boden etwas dicker als der obere ist.


Den unteren Boden auf eine Tortenplatte setzen und leicht hügelartig mit der Füllung bestreichen. 
Den oberen Boden in kleine Würfel schneiden und diese samt Krümeln auf der Füllung verteilen und ganz leicht andrücken. Gut im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!

Britte


















Donnerstag, 9. März 2017

Pussyhat Lemming

Hallo,

gestern war Weltfrauentag. Auf so vielen Blogs konnte man Pussyhats sehen, mit denen Frauen ein Statement gegen sexuelle Vereinnahmung setzen. Auch ich konnte nicht ohne. Kürzlich erst hatte ich mir ein pinkfarbenes Shirt genäht. Da ich noch genügend Stoff übrig hatte, habe ich mich - logischerweise - auch an einem Pussyhat versucht.


Das war ganz simpel. Als Hauptteil habe ich ein rechteckiges Stück Stoff quer gefaltet und an den Seiten zusammengenäht. Dann rundherum einmal umschlagen und absteppen. Die oberen Ecken bzw. Ohren habe ich mit Jerseynudeln zusammengebunden. Das Mützchen mit Öhrchen finde ich eigentlich ganz gelungen, nur leider stehen mir Mützen überhaupt nicht.


Naja, Augen zu und durch...

Anläßlich einer Feier zum Interkulturellen Weltfrauentag führte ich mein neues Shirt aus, kurzfristig auch mit Pussyhat. Hier bei Rums gibt es heute übrigens auch ganz viel für sich Selbstgemachtes zu bestaunen.

Das Fest fand ich sehr gelungen. Jede Besucherin hat eine wunderschöne Rose überreicht bekommen. Es traten u.a. eine Line-Dance- und eine Trommelgruppe auf. Elfen sorgten mit Mimik und Gestik für kurzweilige Unterhaltung der Frauen. Außerdem gab es ein superleckeres, unglaublich vielseitiges Buffet, zu dem jede Anwesende beitragen konnte.

Liebe Grüße

Britte