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Mittwoch, 15. Januar 2014

Rosenkohl-Auflauf

Netterweise hat mir jemand eine "Landlust" zukommen lassen. In der Januar/Februar 2014-Ausgabe steht ein Rezept für Rosenkohl-Auflauf mit Kartoffeln, welches mich sehr angesprochen hat. Schon beim Lesen des Rezeptes konnte ich mir den Geschmack sehr gut vorstellen und mir lief beinahe das Wasser im Mund zusammen. Deshalb musste ich es unbedingt nachkochen.


Zutaten:     750 g       Rosenkohl, geputzt
                 500 g       Kartoffeln, geschält
                               Salz
                 200 g       durchwachsener Speck (Bacon) in Würfeln
                 2             Zwiebeln, geschält und gewürfelt
                 1 Becher   Creme Fraiche
                 1             Ei
                                Pfeffer
                 1/2 TL      Paprikapulver edelsüß
                 4 Stiele     glatte Petersilie, fein gehackt
                 100 g       Bergkäse, gerieben


Den Rosenkohl und die Kartoffeln getrennt in Salzwasser bißfest garen. Abgießen, die Kartoffeln in Scheiben schneiden und den Rosenkohl halbieren. Speck in der Pfanne auslassen, die Zwiebeln zufügen und glasig dünsten.

Eine Auflaufform einfetten. Dann die die Kartoffelscheiben einfüllen, darauf Speck und Zwiebel und zuletzt den Rosenkohl. Ei mit Creme Fraiche, Salz, Pfeffer, Paprika und Petersilie verquirlen und über die Zutaten gießen. Zum Schluß mit dem Bergkäse bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 - 40 Minuten backen.


Es hat uns gut geschmeckt, die Zusammenstellung der Zutaten war stimmig, der Geschmack wie erwartet lecker. Das einzige Manko war, dass der Ei-CremeFraiche-Guß von der Menge her zu wenig war. Das hat man u. a. daran gemerkt, dass die Schichten des Auflaufs nicht davon zusammengehalten wurden. Beim nächsten Mal würde ich mindestens 1 Ei und evtl. noch 50 ml Milch zufügen.

Sonntag, 12. Januar 2014

Gulasch

Ich muß zugeben, dass es bei uns häufig schnell zubereitete Gerichte gibt. Manchmal allerdings, meistens in der kalten Jahreszeit, habe ich Lust darauf, Schmorgerichte zuzubereiten. Essen, für das man zwar lange in der Küche stehen muss, aber am Ende der Geschmack das Warten wett macht. Sehr gerne mögen wir Gulasch.


Zutaten:     500 g     Rindergulasch
                 500 g     Schweinegulasch
                 3           große Zwiebeln, geschält und gewürfelt
                 4 EL       Öl
                              Salz, Pfeffer, Rosenpaprika scharf
                 100 ml    Rotwein
                 400 ml    Fleischfond oder ersatzweise Brühe
                 2 EL       Tomatenmark
                 250 g     Champignons, geviertelt 
                 1 EL       Mehl
                 1 EL       Speisestärke 

Leider gibt es das gekaufte Gulaschfleisch immer nur in Riesenbrocken. Deshalb schneide ich es in kleinere Würfel, ca. 1,5 x 1,5 cm groß. Das Fleisch brate ich in 3 Portionen in jeweils 1 EL Öl in einer Pfanne an. Wenn es gebräunt ist, würze ich mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika und lösche mit einem Schluck Rotwein ab und kippe den Pfanneninhalt in einen Schmortopf.


Zu große Fleischportionen würden in der Pfanne eher in ihrem eigenen Saft kochen, denn braten. Deshalb teile ich die Fleischmenge auf. Wenn alles Fleisch gebraten ist, röste ich die Zwiebeln in der Pfanne an und gebe sie danach auch in den Schmortopf. 


Dann gebe ich den Fleischfond und das Tomatenmark dazu und schmore das Gulasch im zugedeckten Topf bei niedriger Hitze ca. 90 Minuten lang. Zwischendurch ab und zu umrühren. Die Pilze zufügen und nochmals 5 Minuten kochen. Zuletzt Mehl und Speisestärke mischen, mit etwas kaltem Wasser verrühren und klümpchenfrei zum Gulasch geben. Einmal kurz aufkochen und andicken lassen. Vielleicht noch einmal abschmecken und schon ist das Gulasch servierbereit. 


Wir essen am liebsten kurze Nudeln wie Penne oder Spirali dazu.

Freitag, 10. Januar 2014

Fliederbeersuppe

Gestern war wieder einer dieser Tage: Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was ich wohl kochen sollte und außerdem hatte ich auch überhaupt keine Lust, zum Einkaufen zu fahren. Also habe ich mal wieder meinen Gefrierschrank gründlich durchgeschaut. Und gefunden habe ich eine Flasche Fliederbeersaft, manche sagen auch Holundersaft dazu. Deshalb gab es gestern Fliederbeersuppe mit gedünsteten Apfelscheiben und Griesnocken.


Zutaten:    3           Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
                1,25 l    Fliederbeersaft
                0,25 l    Wasser
                 2 EL     Zitronensaft
                  50 g     Speisestärke
                  6 EL    Zucker
                 125 g    Weichweizengrieß
                 1 l         Milch

Zuerst dünstet man die Äpfel mit einem EL Zitronensaft knapp weich.

Dann werden Fliederbeersaft, der Großteil des Wassers zusammen mit 1 EL Zitronensaft und 4 EL Zucker zum Kochen gebracht. Die Speisestärke mit einem Schuß Wasser klümpchenfrei verrühren und in die kochende Flüssigkeit geben. Mit dem Schneebesen rühren und nach einmaligem Aufkochen vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Jetzt die Milch in einem zweiten Topf aufkochen. Nach dem Aufkochen den Grieß und 2 EL Zucker hineinstreuen. Gut verrühren, nochmals aufkochen lassen bis die Masse etwas andickt. Dann abkühlen lassen.


Wir machen die Teller so servierfertig: Zuerst einige Apfelscheiben in den tiefen Teller geben. Darauf  dann die Suppe schöpfen und zum Schluß große Grießnocken darauf setzten. Im Winter essen wir die Suppe lauwarm, im Sommer schmeckt sie besser gekühlt.


Guten Appetit!



               

               
                 

Dienstag, 7. Januar 2014

Anna-Torte

Da ein Geburtstag ansteht, habe ich einen Geburtstagskuchen gebacken, genauer gesagt, eine Anna-Torte. Das Rezept dafür existiert in meinem persönlichen Kochbuch schon seit ca. 25 Jahren. Leider weiß ich nicht mehr, woher es ursprünglich stammt. Und schon immer habe ich mich über den Namen gewundert, weil ich rein gefühlsmäßig der Meinung bin, dass es eher ein feiner Kuchen denn eine Torte ist.


Zutaten: 250 g      Butter
             250 g      Zucker
             1 Pä.      Vanillinzucker
             4            Eier
             2 EL        Rum
             250 g      Weizenmehl
             1 1/2 TL  Backpulver
             125 g      Schokolade, fein gehackt
             100 g      Mandeln, gerieben
              50 g       Zitronat, sehr fein gehackt (oder s. u.)
              2 TL       Puderzucker  

Für den Teig die Butter mit dem Zucker und dem Vanillinzucker cremig rühren. Jedes Ei einzeln und dann den Rum so lange unterrühren, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Zum Schluß die Schokolade, die Mandeln und das Zitronat vorsichtig, aber gründlich unter den Teig heben.


Tipp: Ich kaufe immer ganze Mandeln und reibe sie selbst mit der Küchenmaschine. Da Zitronat bei der Verarbeitung ziemlich klebrig ist, erspare ich mir die Arbeit des Hackens und reibe es der Einfachheit halber zusammen mit den Mandeln.


Den Teig in eine runde Silikonform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 1 Stunde backen. Dann die Torte in der Springform etwas auskühlen lassen und anschließend aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen. Wenn die Torte vollständig ausgekühlt ist, mit dem Puderzucker bestäuben.


Der fertig gebackene Teig ist sehr locker und schmeckt sehr fein.


Freitag, 3. Januar 2014

Frittata

Bei uns gibt es selten Reste, kaum einmal bleibt etwas übrig, was am nächsten Tag verwertet werden muß. Wenn es dann aber doch mal vorkommt, fällt mir häufig dieses total wandelbare Rezept ein. Das Original stammt aus 'Täglich vegetarisch' von Hugh Fearnley-Whittingstall. Wer mag, kann es dort nachlesen. Ich schreibe meine Version auf. Alle Angaben sind ca.-Angaben und vielseitig zu variieren. Probiert es aus:



Zutaten:
400 g   gekochte Pellkartoffeln, gepellt und in Scheiben geschnitten
300 g   gemischtes Gemüse (entweder kochen oder Reste verwenden)
    1      Paprikaschote, klein gewürfelt
            kleine Zwiebel, noch kleiner gewürfelt
    2      EL Öl
    7-8   Eier
 50 ml   Sahne
etwas    Petersilie oder Schnittlauch (im Sommer frisch, im Winter TK-Ware)
100 g    Ziegenkäse (geht aber auch mit Gouda etc.)
             Salz und Pfeffer

Das Öl in einer backofenfesten Pfanne erwärmen und die Kartoffeln, die Paprika und die Zwiebel darin etwas anbraten und würzen. Die Gemüsemischung und die kleingehackten Kräuter hinzufügen und gut umrühren.

Dann die Eier mit der Sahne verquirlen, würzen und über den Pfanneninhalt geben. Bei milder Hitze nicht ganz stocken lassen. 


Nun den in dünne Scheiben geschnittenen Ziegenkäse auf der Frittata verteilen. 



Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Heißluft mit zugeschalteter Grillfunktion ca. 10 Minuten backen, bis die Oberfläche fest und leicht gebräunt ist.



Guten Appetit!


                    

Mittwoch, 1. Januar 2014

Fladenbrot

Mir ist bekannt, dass Fladenbrot seine Hauptsaison im Sommer zur Grillzeit hat. Bei uns ist es allerdings völlig saisonunabhängig. Es komplettiert Vorspeisen, Salate, Suppen, Eintöpfe usw. Falls am Wochenende die Brotvorräte vorzeitig zur Neige gehen, kann es auch gut mit Aufschnitt, Käse oder Antipasti belegt werden. Selbst als Schulbrot ist es beliebt.
Kurz gesagt: bei uns geht es immer!!!


Zutaten:       500 g           Mehl (405 oder 550)
                   500 g           Wasser
                   1 Tüte          Trockenhefe
                   1 Tüte          Kartoffelpüree (aus dem 9er-Pack von A.di)
                   1 Eßlöffe      Salz
                   1/2 Eßlöffe   Zucker

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in der Schüssel abgedeckt ca. 2-3 Stunden gehen lassen.


Dann den Teig halbieren und auf mit Backpapier ausgelegten Blechen zu Fladen formen. Nochmals abdecken und ca. 45 Minuten ruhen lassen. Wer mag, kann jetzt die Brote mit Olivenöl beträufeln und mit Schwarzkümmel, Sesam oder ähnlichem bestreuen. Ich habe das aufgegeben, weil beim Schneiden der fertigen Brote die meisten 'Bekrümmelungen' abplatzen. Stattdessen - und jetzt bitte weder lachen noch den Kopf schütteln - kommen bei mir die von unseren Frühstücksbrötchen abgeplatzten Saaten aus der Brötchentüte mit in den Brotteig. Irgendwie sind die mir immer zu schade für den Biomüll. Deshalb sieht mein Brotteig auf den Fotos manchmal so gesprenkelt aus ;-)


Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und beide Bleche zeitgleich ca. 25 Minuten backen.


Samstag, 28. Dezember 2013

Englisches Schicht-Dessert

Bei der Planung meiner Feiertags-Menüs habe ich fleißig in vielen Food-Blogs gestöbert. Am 1. Weihnachtstag gab es bei uns Lachs und Scampi mit Beilagen. Unser Dessert habe ich bei  Penne-im-Topf gefunden und nur noch ein kleines bißchen an der Zutatenliste gebastelt. Die Menge reichte bei uns nach einem reichlichen Essen für 4 - 5 Portionen. Alle Familienmitglieder haben beschlossen, dass es dieses Dessert von nun an öfter geben muß.


Zutaten:       1/2 Glas      Sauerkirschen, abgetropft
                   1 Becher     Schlagsahne
                   1 Päckchen Sahnesteif
                   1 Päckchen Vanillinzucker
                   50 g            Zucker
                   50 g            Frischkäse light
                   65 g            Quark 20 %
                   50 g            Mandelblättchen
                   1 Eßlöffel    Butter
                   2 Eßlöffel    Zucker

Als 1. Schicht die Kirschen entweder in Portionsgläser oder in eine große Schale füllen. Dann die Sahne mit dem Sahnesteif, dem Vanillinzucker und dem Zucker steif schlagen, Frischkäse und Quark unterrühren und als 2. Schicht auf den Kirschen verteilen. Nun die Butter mit dem Zucker in einer Pfanne schmelzen. Die Mandelblättchen dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Nach dem Abkühlen als 3. Schicht über der Creme verteilen. Bis zum Verzehr kühl stellen.
       

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Lauchkuchen

Gestern habe ich durch das Buch Winter-Gemüse aus dem GU-Verlag von Ira König geblättert,
immer auf der Suche nach Inspiration. Gefunden habe ich Lauchkuchen. Gleich heute ausprobiert. Total lecker!


Zutaten: 1 Rolle Blätterteig
               600 g Lauch, geputzt, in schmale Scheiben geschnitten
               2 Eßlöffel Öl
               Salz, Pfeffer
               3 Eier
               150 g Schmand
               150 g Kirschtomaten
               100 g Ziegenkäserolle, in dünne Scheiben geschnitten
               30 g Walnußkerne, grob gehackt

Den Blätterteig in eine Springform legen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch ca. 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas abkühlen lassen, dann auf den Blätterteig geben. Die Tomaten halbieren und auf dem Lauchgemüse anrichten.



Eier und Schmand miteinander verrühren, ebenfalls würzen und auf das Gemüse gießen. Mit den Ziegenkäsescheiben belegen und mit den gehackten Walnüssen bestreuen. Falls noch Blätterteig über den Formrand hängt, diese unregelmäßig über die Füllung klappen.


Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
              

Dienstag, 17. Dezember 2013

Bratapfel-Muffins

Weil heute eine kleine Weihnachtsfeier mit Kaffee, Keksen usw. anstand, habe ich gestern Abend noch leckere Bratapfel-Muffins gebacken.


Zutaten: 30 g Rosinen
               2 Eßlöffel Apfelsaft
               30 g Mandelstifte
               2 Eßlöffel Butter
               2 feste säuerliche Äpfel, geschält und klein gewürfelt
               1 Eßlöffel Zucker
               250 g Mehl
               2 Teelöffel Backpulver
               1/2 Teelöffel Natron
               100 g Zucker
               1 Prise Salz
               1/2 Teelöffel Zimt
               2 Eier
               75 ml Öl
               1 Becher saure Sahne

Die Rosinen mit dem Apfelsaft übergießen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Die Mandelstifte in einer Pfanne leicht anrösten. Dann die Butter dazugeben und schmelzen lassen, anschließend die Apfelwürfel und den Zucker ebenfalls dazugeben und leicht anbraten (nur kurz, damit sie nicht zu weich werden.
Alle restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und zuletzt den Pfanneninhalt und die Rosinen hinzufügen und gut unterheben.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig hineinfüllen. Bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Das Originalrezept war eigentlich für 12 Stück ausgelegt. Weil ich die Muffins lieber als etwas kleinere Portion mag, werden es bei mir immer 20 Stück. Das passt auch viel besser, denn so hat man noch genug Appetit, um auch noch alles andere zu probieren, was auf der Kaffeetafel steht.

 


Freitag, 13. Dezember 2013

Süßkartoffelgratin

Aufgrund von unterschiedlichen Familienvorlieben gab es gestern Süßkartoffelgratin als Beilage zu Putensteaks gleich in zwei Versionen. Mein Mann und ich mögen es lieber in der Originalversion, wie folgt:

Zutaten: 1 kg Süßkartoffeln, geschält, in dünne Scheiben geschnitten
              1 Becher saure Sahne
              50 ml Schlagsahne
              1 Eigelb
              1/2 getrocknete kleine Chilischote, fein zerbröselt
              1 Zehe Knoblauch, sehr fein gehackt
              1 kurzes Zweiglein Rosmarin, gehackt (soll ca. 1 Eßlöffel ergeben)
              Salz, Pfeffer

In einer großen Schüssel alle Zutaten bis auf die Süßkartoffeln miteinander vermengen. Dann die Süßkartoffeln unterheben und gut umrühren, sodaß alles Gemüse von der Sauce umhüllt ist. Anschließend in eine gefettete Auflaufform schütten. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten lang backen. Die Oberfläche des Gratins sollte leicht gebräunt sein.

Unseren Mädels gefällt in dieser Version die Würzkombination von süßlich-scharf nicht so hundertprozentig. Deshalb habe ich die Zutatenliste für das 2. Gratin wie folgt verändert:

Zutaten: 500 g Kartoffeln
              500 g Süßkartoffeln
              (alles weitere wie oben)

Da ich es bei der 1. Version doch etwas mühselig fand, die recht harten Süßkartoffeln in Scheiben zu schneiden, habe ich bei der 2. Version etwas anderes ausprobiert. Die Kartoffeln und Süßkartoffeln habe ich in der Küchenmaschine grob geraspelt. Das funktionierte auch im fertigen Gratin ganz wunderbar.

Dadurch wird das Gratin etwas "normaler" für diejenigen Esser, deren Gaumen nicht experimentierfreudig sind


Dienstag, 10. Dezember 2013

Schafskäse mit mediterranem Gemüse gebacken




Heute kommen mal wieder wirklich alle Familienmitglieder zu total unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Deshalb gibt es heute etwas, das man 1. sehr gut vorbereiten und 2. gut wieder erwärmen kann.

Zutaten: 500 g Schafskäse
               2 Eßlöffel scharfe rote Sauce (entweder Chilisauce oder Ajvar)
               2 Eßlöffel Öl
               1 Knoblauchzehe, fein gehackt
               250 g Spitzpaprika, in halbe Ringe geschnitten
               250 g Möhren, dünne Scheiben geschnitten
               1 mittelgroße Zucchini, in Viertelscheiben geschnitten
               1 Dose gehackte Tomaten (425 g)
               Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence (frisch oder getrocknet)

Mit einem Eßlöffel des Öls den Boden einer Auflaufform fetten. Den Schafskäse in 8 Scheiben teilen, jede ca. 1 cm dick und nebeneinander in die Form legen. Mit der scharfen Sauce bestreichen und mit dem Knoblauch bestreuen.


Das vorbereitete Gemüse in dem restlichen Öl in einer Pfanne ca. 5 Minuten lang etwas anbraten. Dann die gehackten Tomaten darübergießen  und alles würzen. Anschließend die Mischung über dem Schafskäse verteilen. Wer mag, dekoriert noch mit einem Rosmarinzweiglein.


Im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 36 - 40 Minuten backen.


Sehr gut passt Fladenbrot dazu, um die Sauce aufzustippen.

Montag, 9. Dezember 2013

Käse-Lauch-Suppe

Am Wochenende war ich auf dem Markt einkaufen und wie meistens, fiel mir die Entscheidung, welche Gemüsesorten ich kaufe, so schwer, dass ich mal wieder zuviel eingekauft habe. Im Sommer geht das wahrscheinlich vielen anderen genauso. Ich allerdings finde auch Wintergemüse verlockend. Außerdem mag ich Gemüse viel lieber als Fleisch. Entsprechend der Jahreszeit gibt es heute eine leckere Suppe, bei der Gemüse die Hauptrolle spielt.


Zutaten: 500 g gemischtes Hack
               1 Eßlöffel Öl
               Salz und Pfeffer
               1 kg Lauch oder Porree, in Ringe geschnitten
               1,5 l Brühe
               250 g Sahne-Schmelzkäse
               500 g Pellkartoffeln, gepellt, geviertelt und in Scheiben geschnitten

Zuerst brät man das Hack zusammen mit dem Öl in einem großen Topf krümelig an. Salzen und pfeffern.

Dann fügt man die Lauchringe und die Brühe zu und alles zusammen muß ca. 20 Minuten köcheln.


Anschließend gibt man den Schmelzkäse in die Suppe und kocht noch einmal kurz auf. Zum Schluß gibt man die geschnittenen Pellkartoffeln in die Suppe, rührt gut um und läßt sie kurz ziehen.


Servierfertig!


Samstag, 7. Dezember 2013

Schmalznüsse

Heute wurden Schmalznüsse gebacken nach einem Rezept, welches ich vor ca. 30 Jahren von der Mutter einer Freundin erbettelt habe. Ich muß zugeben, sie sind schon ziemlich gehaltvoll, aber sie gehören immer noch zu den Lieblingsplätzchen meiner Familie.


Zutaten: 375 g Schmalz
              125 g Butter
              500 g Zucker
              2 Päckchen Vanillinzucker
              750 g Mehl
              1 Teelöffel Hirschhornsalz

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben und werden gut miteinander verknetet.


Aus dem Teig Taler formen, ca. 5 cm Durchmesser und ca. 0,75 mm dick. Diese mit etwas Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen.


Vor einiger Zeit habe ich mal gelesen, dass Gebäck mit Hirschhornsalz noch besser gelingt, wenn das ofenfertig gestellte Gebäck einige Stunden (z.B. über Nacht) kühl gestellt und danach erst gebacken wird. Das Gebäck gelingt aber auch gut, wenn man diesen Zwischenschritt ausläßt.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Sie sollen nicht bräunen. Auf dem Blech abkühlen lassen und vorsichtig in gut schließenden Dosen aufbewahren.

Übrigens: Die silberne Schale, in der die Schmalznüsse liegen, ist fast 100 Jahre alt. Die Oma meines Mannes hat sie 1919 zur Verlobung von Ihrer Freundin geschenkt bekommen, wie die Gravur besagt.

Freitag, 6. Dezember 2013

Smoothie

Nach den ganzen Backorgien und natürlich dem hemmungslosen Verkosten der Plätzchen muß manchmal etwas richtig "Gesundes" genossen werden. Deshalb stelle ich heute eines meiner Lieblings-Smoothie-Rezepte vor:





Zutaten: 1 große Handvoll gefrorene Johannisbeeren
              1 große Banane
              1 Kaki
              250 ml Buttermilch
              250 ml kaltes Wasser

Alle Zutaten in den Mixaufsatz der Küchenmaschine füllen und solange laufen lassen, bis ein cremig-fruchtiger Smoothie entstanden ist. Durch die gefrorenen Johannisbeeren hat das Getränk eine angenehm erfrischende Trinktemperatur. Die Menge reicht für 4 Gläser. Sofort genießen.




Donnerstag, 5. Dezember 2013

Rosenkohl-Quiche

Immer, wenn es draußen ungemütlich ist, denke ich an Gerichte aus dem Backofen. Zum Beispiel an eine Rosenkohl-Quiche.

Zutaten für den Mürbeteig:    200 g Dinkelmehl Typ 630
                                            100 g kalte Margarine
                                            1        kleines Ei
                                            1        Prise Salz

Alles schnell zu einem Teig verkneten. Dann eine runde Form (am besten Silikon) damit auslegen.
Ich habe das Rezept auch schon mit meiner Tarteform ausprobiert. Natürlich ist es schöner, wenn man das fertige Gebäck mit dem flachen Boden aus der Form heben kann, allerdings ist die Mischung von Belag und Guß in diesem Rezept zuviel für die Tarteform. Die Form mit dem Kuchen zum Kühlen für mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit den Belag zubereiten.

Zutaten für den Belag:           300 g geputzter Rosenkohl, halbiert
                                            125 g Bacon in Würfeln
                                             1       kleine Zwiebel, in Ringe geschnitten
                                             1       Handvoll TK-Erbsen
                                             1       Prise Salz

Zuerst den Bacon in einer Pfanne ausbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Den Rosenkohl in dem Speckfett knapp gar braten. Leicht salzen und ebenfalls herausnehmen und beiseite stellen. Zuletzt die Zwiebel mit den gefrorenen Erbsen andünsten.


Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und bei erreichter Temperatur den Quicheteig für 10 Minuten vorbacken. So wird die fertige Quiche etwas knuspriger und der Boden wird vom Belag nicht so schnell weich. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen. Dann belegen mit Rosenkohl, Bacon und Erbsen-Zwiebel-Gemisch. Nun kommt der Guß, der alles saftig hält.


Zutaten für den Guß:                2                     Eier
                                               200 g              saure Sahne
                                               100 g              Schlagsahne
                                               1 Msp             Muskatnuß
                                               1 Msp             Pfeffer
                                               1/2 flachen TL Salz
                                               125 g              Reibe- oder Gratinkäse

Bis auf den Käse alle Zutaten miteinander verquirlen und auf die Quiche gießen. Dann mit dem Käse bestreuen und im Ofen nochmals für ca. 30 - 35 Minuten backen. Meiner Familie schmeckt diese Quiche am besten lauwarm.




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wespennester

Heute war Resteverwertung angesagt. Beim Plätzchenbacken gibt es ja sehr viele Rezepte, bei denen nur das Eigelb benötigt wird. Für dieses Rezept nun kann man sehr gut das übrig gebliebene Eiweiß nutzen.


Zutaten: 2 Eiweiß
               1 Prise Salz
               100 g Zucker
               100 g Mandelstifte, in der Pfanne leicht angeröstet
               100 g Schokotröpfchen

Zubereitung: Die Eiweiß mit der Prise Salz halb steif schlagen, dann langsam den Zucker einrieseln lassen und das Einweiß ganz steif schlagen. Anschließend die gerösteten Mandelstifte und die Schokotröpfchen mit einem Löffel vorsichtig unterheben.

Von der Masse mit zwei Löffeln ca. 30 Häufchen auf mit Backpapier ausgelegten Blechen klecksen.
Bei 150 Grad Celsius ca. 20 - 25 Minuten backen. Ich backe dieses Eiweißgebäck auf zwei Blechen immer lieber nacheinander mit Ober-/Unterhitze als gleichzeitig mit Heißluft. Nach dem Abkühlen in einer gut schließenden Dose aufbewahren.
             

Montag, 2. Dezember 2013

Paprikaschoten vegetarisch gefüllt

Heute gibt es gefüllte Paprikaschoten aus dem Ofen. Ich stehe ja total auf alles, was man vorbereiten kann und das dann anschließend in aller Ruhe im Backofen vor sich hin schmurgelt und genau dann fertig ist, wenn mein Magen "Hunger!" meldet. Dieses Rezept habe ich ursprünglich in "Täglich vegetarisch" von Hugh Fearnley-Whittingstall gefunden. Allerdings habe ich noch etwas daran herumgefeilt, bis ich ganz passend fand.



Zutaten: 4 - 5 Paprikaschoten, der Länge nach halbiert und von den Kernen befreit
              400 g fertig gekochte Pellkartoffeln, gepellt und in kleine Würfel geschnitten
              200 g Schafskäse, in kleine Würfel geschnitten
              6 Eßlöffel grünes Pesto (gekauft oder selbstgemacht)
              1 Eßlöffel Olivenöl
              2 Eßlöffel Sonnenblumenöl
              Salz und Pfeffer

Kartoffeln, Schafskäse, Pesto und Olivenöl gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann in die Paprikahälften füllen. Manchmal gieße ich noch 1/2 l Brühe an, dann bleiben die Schoten noch saftiger, aber das ist nicht zwingend erforderlich.


Eine entsprechend große Auflaufform mit dem Sonnenblumenöl einfetten und die gefüllten Paprikahälften hineinsetzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Und endlich genießen: