Samstag, 18. Dezember 2021

Marzipanplätzchen

 Hallo Ihr Lieben,

wie in jedem Jahr haben meine Töchter und ich in der Adventszeit zusammen gebacken. Es gibt bei uns Dauerbrenner, also Kekse, die jedes Jahr dazugehören und auf die wir nicht verzichten können.

Zusätzlich probieren wir auch immer neue Rezepte aus. Eines dieser neuen Rezepte sind die Marzipan-plätzchen. Die finden wir so gut, dass sie mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder mit auf den Plätzchentellern landen werden. 



Zutaten für ca. 60 Stck.:

  • 80 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Marzipanbrot mit dunkler Schoko umhüllt, 175 g
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel das Marzipanbrot kleinkrümeln und alle weiteren Zutaten dazufügen und mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten. Mit Hilfe eines Teelöffels ca. walnußgroße Häufchen oder Kugeln auf die mit Backpapier belegten Bleche geben und evtl. etwas platter drücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10-12 Minuten mit Sichtkontakt backen. Danach abkühlen lassen.

Optional: Die Plätzchen streifig mit Schokoglasur verzieren

Lasst sie euch schmecken.

Britte
 


Mittwoch, 1. Dezember 2021

Strickpullover Rvo

 Hallo Ihr Lieben,

pünktlich zum MMM habe ich mal wieder ein  Projekt fertiggestellt. Genaugenommen sollte es schon letztes Jahr um diese Zeit fertig sein, aber irgendwie hatte es sich zwischendurch zu einem UFO entwickelt. 

Seit langer Zeit lagerten Wollreste in einem Korb. Nach gründlicher Sichtung und Überlegung dachte ich mir, dass daraus ein kuscheliger Pulli entstehen könnte. Ich hatte mir vorgenommen, das Strickmuster als Raglan  von oben nach unten zu stricken. Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich die richtige Maschenzahl und die richtige Nadelstärke gefunden hatte. 

Dann musste ich noch etwas herumexperimentieren, weil ich gerne wollte, dass mein Halsausschnitt vorn tiefer liegt als hinten. Das habe ich letztendlich durch verkürzte Reihen erreicht. Das Streifenmuster des Pullis ergab sich aus der Menge der vorhandenen Wolle. Das Material besteht aus einer Mohair/Acrylmischung. Es ist ziemlich voluminös. 

Ich hatte mir einen Pulli vorgestellt, der etwas oversize sitzen sollte. Nach Fertigstellung war ich sehr glücklich, dass mir das so einigermaßen gelungen ist. Obwohl ich zugegeben muss, dass es nich geschadet hätte, wenn die Ärmel einige cm kürzer ausgefallen wären. Zumindest ist aus den Resten nun etwas Tragbares entstanden. Ich denke, dass dieser Pulli mir in diesem Winter gute Dienste leisten wird.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 3. November 2021

Kleid aus Ottobre

 Hallo Ihr Lieben,

Die Jahreszeiten wechseln und die Mode wechselt. Ich weiß ja nicht, ob es euch genauso wie mir geht.Meine gesammelten Nähzeitschriften hüte ich wie meinen Augapfel und wenn ich ein neues Projekt plane und noch nicht sicher bin, wie es ausfallen wird, dann blättere ich mit Hingabe durch meine gesammelten Werke. 


Gerade habe ich ein Kleid aus einer etwas älteren Ottobre Nr. 5 aus 2009 genäht. Das Schnittmuster heißt Pigeon Grey. Und tatsächlich ist auch der StrickStoff in einem melierten Grau gehalten. Der Strick war ein Coupon vom Stoffmarkt und die Menge von 1,40 x 1,50 m hat mit etwas Puzzlearbeit funktioniert. Der Stoff hat einen Synthetikanteil und ist nicht ganz blickdicht. Das ließ sich aber mit einem Unterkleid beheben und somit hat man die Synthetikfaser auch nicht direkt auf der Haut und es klebt auch nicht an den Strümpfen.


Das Kleid habe ich in Größe 40/42 genäht. Im Original hat das Kleid eine sehr hoch angesetzte Taille. Das gefiel mir nicht, deshalb habe ich das Oberteil verlängert. Dadurch habe ich eine tiefer angesetzte Taille und das Ziel ist, die richtige Taille (mit einem noch zu kaufenden Gürtel) zu betonen.


 
Ich finde, das Kleid ist zeitlos. Es sitzt locker und bequem und bietet genügend Bewegungsfreiheit. Meine jüngste Tochter hat sich den Stoff ausgesucht,


und deshalb ist sie heute hier und beim MMM mein Model ;-)

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Jacquard-Hoodie

 Hallo Ihr Lieben,

Wettertechnisch haben wir eine Punktlandung im Herbst gemacht. Es ist kalt, stürmisch und es wird schon wieder deutlich früher dunkel. Da passt es ganz gut, dass ich mir einen etwas farbenfroheren Hoodie genäht habe. Ich besitze zwar schon einige, aber irgendwie finde ich immer etwas, was mir noch gefehlt hat. Diesen Hoodie habe ich wieder nach meinem Lieblings-Schnittmuster geschneidert. 

Der Stoff ist ein erdbeerfarben/schwarz-gemusterter Jacquard. Die Farbe lässt sich fotografisch schwer treffen, auf jedem Foto sieht der Stoff anders aus.Im Original ist die Stofffarbe viel leuchtender. Den Stoff habe ich bei Driessenstoffen gefunden. Vom Gewicht her passt er gut in diese Übergangszeit. 

Kombiniert habe ich dieses Mal mit schwarzen Ärmelbündchen und schwarzem Einzugsband und ebenso schwarzen Stoppern. Die Kapuze habe ich nur einlagig gearbeitet und dann die Mittelnaht mit demselben Band versteckt, dass auch in der Kapuze steckt. Den Saum habe ich seitlich geschlitzt und leicht abgerundet. Das gefällt mir ganz gut. Leider sind mir dieses Mal die Brustabnäher etwas hoch geraten, ich konnte es nicht mehr korrigieren. 

Ansonsten finde meinen neuen Hoodie sehr tragbar. Am liebsten kombiniere ich ihn mit schwarzen Jeans und grauer Jacke.

Mehr Selbstgemachte Kleidung gibt es heute wieder beim MMM zu bewundern.

Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 1. September 2021

1. Herbst-Hoodie

 Hallo Ihr Lieben,

hier bei uns im Norden war es einige Tage lang schon herbstlich frisch. So kühl, dass ich kurzfristig überlegt habe, die Heizung schon wieder anzustellen. 

Stattdessen habe ich mich jedoch an meine Nähmaschine gesetzt und mir meinen 1. Herbst-Hoodie genäht. Aus kuscheligem PuntadiRoma-Jersey in Kombination mit einem etwas dünneren Jersey mit Jeans-Batik-Druck. Den dicken Jersey habe ich geschenkt bekommen und den dünneren hatte ich mal bei Driessenstoffen bestellt. 

Da mein  prioritäres Ziel immer noch Stoffabbau heißt, der dunkelblaue Jersey jedoch nicht ausreichend war, habe ich das Rückenteil gestückelt. Es fällt nur auf, wenn man richtigem Licht ganz genau hinschaut und so habe ich wieder einmal meinen inneren Nachhaltigkeitsmonk befriedigt.

Wie so häufig habe ich meinen Hoodie-Lieblingsschnitt aus einer Fashion-Style als bewährtes Schnittmuster verwendet. Ich mag diesen Schnitt so sehr, weil er Brustabnäher hat und die Hoodies dadurch einfach eine bessere Passform haben.

Wie immer am 1. Mittwoch eines Monats freue ich mich darauf, beim heutigen MMM zu stöbern und mir anzuschauen, was frau alles an selbstproduzierter Kleidung vorstellt.


Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 4. August 2021

minimalistisches Burdashirt

 Hallo Ihr Lieben,

ich mag den Sommer. Wir haben ja schon einige schöne Tage gehabt. Bei warmen Temperaturen ist meine Nähmorivation nicht so stark ausgeprägt. Deshalb kann ich heute beim MeMadeMittwoch nur ein minimalistisches Shirt zeigen. 

Das Schnittmuster stammt aus der Burda 7/21 und ist das Modell 112. Vernäht habe ich einen sehr dünnen Baumwolljersey vom Stoffmarkt. In der Anleitung wird ein Stoffverbrauch von 1,70 m angegeben. Das hat mich am Anfang abgeschreckt. Das Shirt ist oversized geschnitten. Nach dem Abpausen des Schnittes habe ich die Schnittteile mit einem fertigen Shirt verglichen und festgestellt, dass ich auf die Nahtzugabe verzichten konnte. Dadurch liessen sich die Teile so auf dem Stoff auslegen, dass der Verbrauch wesentlich geringer war. Das fertige Shirt hat immer noch eine bequeme Weite.

Nicht, dass unbedingt noch Bedarf an weiteren Sommershirts besteht, aber ich fand das Schnittdetail ganz witzig. Die Ärmel sind komplett in einem Stück am Vorderteil mit angeschnitten. Somit sieht die Rückenansicht so aus, als wenn Raglanärmel eingesetzt wurden. 

Da das komplette Schnittmuster quasi nur aus 2 Teilen besteht, war das Nähen eine fixe Sache. Auf meinem gewählten Stoff kommt die rückwärtige Schnittführung leider nicht so gut zur Geltung. Vom Tragegefühl her ist das Shirt schön locker und trägt sich bequem.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 7. Juli 2021

Faded Stripes mal wieder

 Hallo Ihr Lieben,

immer noch gibt es in meinem Vorrat Rest-Stöffchen, die wegzugeben mir einfach immens schwerfällt. Deshalb habe ich neulich mal wieder in der Kiste gewühlt und ein Stückchen Stoff gefunden, stammte irgendwann einmal vom Stoffmarkt und ist etwas auffallend; cremefarbener Untergrund, darauf beige-braune, teilweise flatterige Schnipsel. Leider von der Menge für gar nix ausreichend. 


Nach einigem Überlegen habe ich dann als Wiederholungstäter zu meinem Faded Stripes Schnittmuster aus einer alten Ottobre gegriffen. Dieses Schnittmuster liebe ich sehr. 

Zugeschnitten habe ich ein ganzes Vorderteil und ca. ein halbes Rückenteil. Die Passe und das andere halbe Rückenteil habe ich mit passendem cremefarbenem Jersey (ebenfalls ein Reststück) ergänzt. Ebenfalls vorrätig war ein kleines Stückchen Einfassgummi in creme für das Vorderteil.

Damit das Rückenteil nicht so gewollt gestückelt aussieht, habe ich mir mithilfe einer Schablone aus dem bunten Stoff ein Herz in passender Größe ausgeschnitten und appliziert. 

Ich bin happy, mein Shirt passt und sitzt und ist ein absolut auffallendes Unikat. (Für mich zum Nulltarif, da wirklich alles vorhanden war) 😀

Damit hüpfe ich nun fröhlich zum MeMadeMittwoch.

Liebe Grüße


Britte

Mittwoch, 30. Juni 2021

Shirt-Upcycling

 Hallo Ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es in euren Schränken aussieht, aber in meinem Schrank gibt es einige Shirts, die mir "aus mir unverständlichen Gründen" nicht mehr wirklich gut passen 😉.  Manche werden aussortiert, aber von einigen mag ich mich einfach nicht trennen. Deshalb habe ich schon lange mit der Idee gespielt, mal ein Shirt zu upcyceln, um zu sehen, ob es machbar und anschließend auch tragbar ist.

Herausgesucht habe ich mir ein klassisches Streifenshirt in schwarz-weiß. Als Kombistoff hatte ich noch schwarzen Jersey hier auf Halde liegen. Zuerst habe ich anprobiert und ausgemessen. Danach habe ich beschlossen, einen 4,5 cm breiten Streifen als Erweiterung zuzuschneiden.  

Da ich jeden mm des vorhandenen Shirts nutzen wollte, habe ich die Nähte nicht abgeschnitten, sondern aufgetrennt. Die Seitennähte komplett, die Ärmel herausgetrennt, die Ärmelnähte nur unten und oben und die Säume an Vorder- und Rückenteil sowie an den Ärmeln komplett. Was für eine Arbeit!! 

Zunächst habe ich jeweils einen Jerseystreifen zwischen Vorder- und Rückenteil gesteckt und genäht. Das Stecken war durch die Ringelstreifen sehr einfach. Dann habe ich die Ärmel fast mittig einmal der Länge nach durchgeschnitten und auch dort jeweils einen schwarzen Streifen zwischengenäht.

Anschließend musste ich dann die Ärmel wieder einsetzen und neue Säume nähen. 

Dann war nur noch einmal waschen und bügeln fällig. Und dann: Überraschung - die Anprobe. Das Shirt passt nun wieder richtig gut. Ich fühle mich wohl darin. Und ich finde, es sieht nicht unbedingt geupcycelt aus, sondern so, als wären diese schwarzen Streifen von Anfang an geplant. 

Mein Fazit: Upcycling ist machbar und tragbar. Allerdings hat mich dieses Projekt echt Nerven gekostet und auch sehr viel Zeit. Ein neues Shirt zu nähen geht eindeutig schneller. Aber das wollte ich ja diesesmal nicht. 

Habt ihr auch schon geupcycelt und gibt es interessante Tipps? Lasst es mich wissen.

Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 2. Juni 2021

T-Shirt

Hallo Ihr Lieben,

der Sommer ist angekommen bei uns im Norden. Deshalb zeige ich euch heute eines meiner neuen Shirts. Ich bin immer noch dabei, mein Stofflager abzubauen. Zuletzt habe ich dünnen gestreiften Jersey vom Stoffmarkt verwendet. Es war übrig gebliebener Stoff von einem bereits vor ca. 2 Jahren genähtem Langarmshirt. Nun ist wirklich kein Fitzelchen davon mehr vorhanden. Das Material trägt sich sehr schön. Der Schnitt ist ehemals von Ottobre, allerdings mehrfach auf meine Passform verändert. Zufällig war auch noch genügend graues Einfaßgummiband vorhanden. 

Das Shirt ist nun schon eines meiner Lieblingsshirts geworden. Es lässt sich super kombinieren und ich trage es am liebsten zu grauen oder weißen Jeans. 


Heute Abend werde ich mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen widmen und mich in den Juni-Beitrag des MeMadeMittwoch vertiefen.

Liebe  Grüße

Britte


Mittwoch, 5. Mai 2021

Frühlingsshirt v. Ottobre

 Hallo Ihr Lieben,

heute ist endlich wieder Lieblings-Mittwoch aka MeMadeMittwoch .-)

Das Nähprojekt, welches zuletzt fertig gestellt wurde, war eigentlich als Shirt für den lang ersehnten Frühling mit warmen Temperaturen gedacht. Leider war das mal wieder zu kurz gedacht. Es ist immer noch kalt hier in Schleswig-Holstein. Die Temperaturen im Mai liegen zur Zeit im einstelligen Bereich.

Das ist mir eindeutig zu kalt für kurzärmelige Shirts. Somit habe ich mein Shirt nur kurz für die Foto-Session angezogen und bin danach schnell wieder in ein kuscheliges Fleece geschlüpft.

Der Stoff war ein Rest von einem anderen Nähprojekt, welches bereits vor 2 Jahren entstanden ist. Im Zuge meines Stofflager-Abbaus gefunden und festgestellt, dass die Menge gerade noch ausreichend ist für etwas mit kurzen Ärmeln. Das Schnittmuster stammt urprünglich aus einer alten Ottobre, wurde von mir aber im  Laufe der Zeit einige Male verändert. 

Den Ausschnitt und die Ärmelchen habe ich zum ersten Mal mit elastischer Wäsche-Borte versehen.  Allerdings hätte ich sauberer arbeiten können, es ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Ich finde, die weiße Borte passt sehr gut zum Stoffmuster. 

Irgendwann kommt bestimmt der Tag mit dem perfekten Wetter für mein Shirt. 

Bis dahin liebe Grüße

Britte



Mittwoch, 7. April 2021

Jersey-Bluse

 Hallo Ihr Lieben,

coronabedingt arbeite ich seit einiger Zeit daran, mein Stofflager nebst gesammeltem Nähzubehör abzuarbeiten.

Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir mal eine Bluse zu nähen. Eine Bluse, die etwas angezogener wirkt als ein Shirt, aber dennoch genauso bequem zu tragen ist wie ein Shirt. Also beschloß ich eine Jersey-Bluse zu nähen. In meinem Fundus fand ich dunkelgrünen Milano-Jersey, etwas dicker und schwerer, dadurch aber schön im Fall. 


Nach Durchsicht meiner Näh-Zeitschriften entschied ich mich für das Modell 105 aus der Burda 12/17. Diese hat im Original-Schnittmuster einen Rüschenkragen, welchen ich durch einen normalen Kragen ersetzte.  Den inneren Blendenbeleg arbeite ich bei Blusen immer aus einem Kontraststoff. Da mein Jersey-Coupon nur 1,00 x 1,40 m maß, habe ich statt der originalen Manschettenärmel die Ämel nach unten verschmälert und nur eine 3/4-Länge gewählt. Da der Stoff dafür immer noch nicht reichte, habe ich kurzerhand die Ärmel als Ober- und Unterärmel zugeschnitten. Und dann auch noch den Unterärmel quer zum Fadenlauf zugeschnitten - Schande auf mein Haupt!


Farblich passendes Nähgarn war sowohl für die Ovi als auch für die Nähmaschine vorhanden. Bei meinen lange ersammelten Knopfschätzen fand ich noch halbkugelförmige dunkelgrüne Knöpfe mit Glitzer innendrin. Zwar nur 4 Stück, aber nach gut überlegter Anprobe auf der Knopfleiste reichen die aus. Somit habe ich ein selbstgesetztes Ziel erreicht.

Ich habe die Bluse schon einige Male getragen und finde sie von der Passform her gelungen und sie ist tatsächlich bequem. Man fühlt sich damit korrekt, aber auch einen Tick lässig angezogen. 

Dieses Schnittmuster werde ich definitiv noch einmal nähen, dann allerdings etwas von der Gesamtlänge kürzen.

Liebe Grüße und viel Freude beim MeMadeMittwoch-Stöbern

Britte



Mittwoch, 3. März 2021

Burda-Blusenshirt #2

 Hallo Ihr Lieben,

heute ist schon wieder MeMadeMittwoch, heute angeführt von Carola.

Ich bin Wiederholungstäter und habe zum 2. Mal das Burda Blusenshirt Nr. 106 aus der Ausgabe 12/18 genäht. Dieses Mal aus einem dünnen Chiffon, den ichvor 3 Jahren bei Driessen bestellt hatte. Auf dem Foto fand ich damals den Bordürenstoff so toll, aber als ich ihn hatte, fiel mir nicht ein, was ich damit machen sollte. Es musste etwas Schlichtes werden, damit die Bordüren auch gut zur Geltung kommen. Ausserdem ist es ja immer interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein- und dasselbe Schnittmuster aus unterschiedlichen Stoffen werden. 

Die schwierigste Entscheidung war für mich, in welche Richtung ich die Farben anordne und ob ich eventuell den blauen Streifen weglasse bzw. abschneide. Aber nacch einigem Überlegen habe ich es so gelassen, wie es nun ist. Das zweite Zuschneiden und Nähen war ein Kinderspiel. Und obwohl ich zuerst Befürchtungen wegen des rutschigen Chiffons hatte, klappte alles ganz wunderbar. 

An den Ärmeln waren eigentlich Manschetten vorgesehen. Da ich jedoch fast immer kremple oder hochschoppe, habe ich vorerst nur etwas Gummi in die Ärmelsäume eingezogen. Mal sehen, wie es sich bewährt. Ansonsten habe ich noch genügend Stoff für Änderungen vorrätig. Besonders gelungen ist mir dieses Mal die Rückenpasse mit Kellerfalte. Ich finde, das Rückenteil fällt sehr schön.

Somit habe ich nun ein weiteres schönes Shirt für die ersten Frühlungstage. Einige wenige davon gab es zwar hier schon, aber zur Zeit stecken die Temperaturgrade leider wieder im einstelligen Bereich fest. Meine Fotografin ist meistens meine mittlere Tochter, welche mir sagte: Mama, beweg dich mal. Wir haben im;mer viel Spaß miteinander. Deshalb heute "spaßige Fotos in motion". 

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 3. Februar 2021

Burda-Blusenshirt

Hallo Ihr Lieben,

obwohl es bei uns hier gerade aussieht wie Winterwonderland, habe ich begonnen für den Frühling zu nähen. 

Eines meiner Ziele im Lockdown ist es, Stoffabbau zu betreiben. Seit 2 Jahren ruhte dieser etwas festere Jersey vom Stoffmarkt in meinem Vorrat.  Bei der Suche nach einem Schnittmuster wurde ich in der Dezember-Ausgabe der Burda aus 2018 fündig. Das Blusenshirt Nr. 106 sollte es werden. Zuschnitt war relativ einfach. Das Nähen dank der Step-by-step-Anleitung auch. 

Nach dem Ausmessen habe ich mich für Größe 38 entschieden, habe aber nach dem Nähen (wie so oft bei Burda)  an den Seitennähten wieder ordentlich was weggenommen. Leider musste ich dadurch auch die Brustabnäher neu setzen. Das hätte ich mir natürlich gern erspart. 


An Änderungen habe ich, wie eigentlich immer, wegen meiner schmalen Schultern, die Schulterbreite verringert. Ausserdem waren am Armabschluß Manschetten vorgesehen. Diese habe ich weggelassen und deshalb das untere Ärmeldrittel etwas verschmälert. Desweiteren habe ich die inneren Belege aus einem passenden Unistoff gearbeitet. 

Fazit: Durch die Änderungen sitzt das Shirt zwar locker und bequem, aber passt in den Schultern sehr gut. Durch die Falte im Vorderteil hat man viel Bewegungsfreiheit und es engt nichts ein. Die Passform gefällt mir sehr gut. 


Bevor ich das Material vernäht habe, war  es einer meiner Lieblingsstoffe. Beim ersten Anprobieren dachte ich jedoch: Hilfe, ich habe ein Schlaf-T-Shirt produziert. Das geht mir oft bei hellen, langärmeligen Oberteilen so. Kennt ihr das auch? Aber ich hoffe, zur dunklen Jeans kombiniert fällt es nicht so sehr auf. In der Realität ist der Stoff ein bißchen farbkräftiger, leidert hat der Blitz etwas davon geschluckt.

Nun verlinke ich zum MeMadeMittwoch und werde den Nachmittag damit verbringen, mir die interessanten Beiträge der anderen Teilnehmer anzuschauen. 

Liebe Grüße

Britte




Mittwoch, 6. Januar 2021

Burda-Teddyjacke

 Hallo Ihr Lieben.

draußen schneit es. Genau das passende Wettter für meine neue kuschelige Jacke. Genäht aus wunderbar weichem, warmen Teddyfleece. 


Vernäht habe ich einen etwas dickeren Teddyfleece mit etwas Stand. Meine Nähmaschine war so gerade eben noch einverstanden mit der Verarbeitung. Der Stoff war übrigens ein Geschenk, ich musste nur das Zubehör kaufen. 

Ich habe lange überlegt und mich für einen Burda-Schnitt entschieden. Modell Nr. 112 aus der Burda 9/20. Diese Jacke gab es dort in 2 verschiedenen Versionen, einmal mit Stehkragen und einmal mit Kapuze. Ich finde es mit Kapuze schöner.  Vor allem, da ich, wie ich finde, einen farblich super passenden Futterjersey gefunden habe.

Die Anleitung fand ich überraschend einfach und gut nachvollziehbar. Die Passform gefällt mir sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich die Ärmel etwas kürzen. Die kringeln ein wenig, weil sie etwas zu lang sind. Andererseits wärmen sie so auch mehr die Handgelenke. 

Zur Zeit trage ich diese Jacke sehr häufig. 

Heute findet der 1. MeMadeMittwoch des Jahres 2021 statt und, wie immer, freue ich mich darauf, die selbstgenähten Modelle anderer Teilnehmerinnen anzuschauen.

Liebe Grüße

Britte