Mittwoch, 7. Juli 2021

Faded Stripes mal wieder

 Hallo Ihr Lieben,

immer noch gibt es in meinem Vorrat Rest-Stöffchen, die wegzugeben mir einfach immens schwerfällt. Deshalb habe ich neulich mal wieder in der Kiste gewühlt und ein Stückchen Stoff gefunden, stammte irgendwann einmal vom Stoffmarkt und ist etwas auffallend; cremefarbener Untergrund, darauf beige-braune, teilweise flatterige Schnipsel. Leider von der Menge für gar nix ausreichend. 


Nach einigem Überlegen habe ich dann als Wiederholungstäter zu meinem Faded Stripes Schnittmuster aus einer alten Ottobre gegriffen. Dieses Schnittmuster liebe ich sehr. 

Zugeschnitten habe ich ein ganzes Vorderteil und ca. ein halbes Rückenteil. Die Passe und das andere halbe Rückenteil habe ich mit passendem cremefarbenem Jersey (ebenfalls ein Reststück) ergänzt. Ebenfalls vorrätig war ein kleines Stückchen Einfassgummi in creme für das Vorderteil.

Damit das Rückenteil nicht so gewollt gestückelt aussieht, habe ich mir mithilfe einer Schablone aus dem bunten Stoff ein Herz in passender Größe ausgeschnitten und appliziert. 

Ich bin happy, mein Shirt passt und sitzt und ist ein absolut auffallendes Unikat. (Für mich zum Nulltarif, da wirklich alles vorhanden war) 😀

Damit hüpfe ich nun fröhlich zum MeMadeMittwoch.

Liebe Grüße


Britte

Mittwoch, 30. Juni 2021

Shirt-Upcycling

 Hallo Ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es in euren Schränken aussieht, aber in meinem Schrank gibt es einige Shirts, die mir "aus mir unverständlichen Gründen" nicht mehr wirklich gut passen 😉.  Manche werden aussortiert, aber von einigen mag ich mich einfach nicht trennen. Deshalb habe ich schon lange mit der Idee gespielt, mal ein Shirt zu upcyceln, um zu sehen, ob es machbar und anschließend auch tragbar ist.

Herausgesucht habe ich mir ein klassisches Streifenshirt in schwarz-weiß. Als Kombistoff hatte ich noch schwarzen Jersey hier auf Halde liegen. Zuerst habe ich anprobiert und ausgemessen. Danach habe ich beschlossen, einen 4,5 cm breiten Streifen als Erweiterung zuzuschneiden.  

Da ich jeden mm des vorhandenen Shirts nutzen wollte, habe ich die Nähte nicht abgeschnitten, sondern aufgetrennt. Die Seitennähte komplett, die Ärmel herausgetrennt, die Ärmelnähte nur unten und oben und die Säume an Vorder- und Rückenteil sowie an den Ärmeln komplett. Was für eine Arbeit!! 

Zunächst habe ich jeweils einen Jerseystreifen zwischen Vorder- und Rückenteil gesteckt und genäht. Das Stecken war durch die Ringelstreifen sehr einfach. Dann habe ich die Ärmel fast mittig einmal der Länge nach durchgeschnitten und auch dort jeweils einen schwarzen Streifen zwischengenäht.

Anschließend musste ich dann die Ärmel wieder einsetzen und neue Säume nähen. 

Dann war nur noch einmal waschen und bügeln fällig. Und dann: Überraschung - die Anprobe. Das Shirt passt nun wieder richtig gut. Ich fühle mich wohl darin. Und ich finde, es sieht nicht unbedingt geupcycelt aus, sondern so, als wären diese schwarzen Streifen von Anfang an geplant. 

Mein Fazit: Upcycling ist machbar und tragbar. Allerdings hat mich dieses Projekt echt Nerven gekostet und auch sehr viel Zeit. Ein neues Shirt zu nähen geht eindeutig schneller. Aber das wollte ich ja diesesmal nicht. 

Habt ihr auch schon geupcycelt und gibt es interessante Tipps? Lasst es mich wissen.

Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 2. Juni 2021

T-Shirt

Hallo Ihr Lieben,

der Sommer ist angekommen bei uns im Norden. Deshalb zeige ich euch heute eines meiner neuen Shirts. Ich bin immer noch dabei, mein Stofflager abzubauen. Zuletzt habe ich dünnen gestreiften Jersey vom Stoffmarkt verwendet. Es war übrig gebliebener Stoff von einem bereits vor ca. 2 Jahren genähtem Langarmshirt. Nun ist wirklich kein Fitzelchen davon mehr vorhanden. Das Material trägt sich sehr schön. Der Schnitt ist ehemals von Ottobre, allerdings mehrfach auf meine Passform verändert. Zufällig war auch noch genügend graues Einfaßgummiband vorhanden. 

Das Shirt ist nun schon eines meiner Lieblingsshirts geworden. Es lässt sich super kombinieren und ich trage es am liebsten zu grauen oder weißen Jeans. 


Heute Abend werde ich mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen widmen und mich in den Juni-Beitrag des MeMadeMittwoch vertiefen.

Liebe  Grüße

Britte


Mittwoch, 5. Mai 2021

Frühlingsshirt v. Ottobre

 Hallo Ihr Lieben,

heute ist endlich wieder Lieblings-Mittwoch aka MeMadeMittwoch .-)

Das Nähprojekt, welches zuletzt fertig gestellt wurde, war eigentlich als Shirt für den lang ersehnten Frühling mit warmen Temperaturen gedacht. Leider war das mal wieder zu kurz gedacht. Es ist immer noch kalt hier in Schleswig-Holstein. Die Temperaturen im Mai liegen zur Zeit im einstelligen Bereich.

Das ist mir eindeutig zu kalt für kurzärmelige Shirts. Somit habe ich mein Shirt nur kurz für die Foto-Session angezogen und bin danach schnell wieder in ein kuscheliges Fleece geschlüpft.

Der Stoff war ein Rest von einem anderen Nähprojekt, welches bereits vor 2 Jahren entstanden ist. Im Zuge meines Stofflager-Abbaus gefunden und festgestellt, dass die Menge gerade noch ausreichend ist für etwas mit kurzen Ärmeln. Das Schnittmuster stammt urprünglich aus einer alten Ottobre, wurde von mir aber im  Laufe der Zeit einige Male verändert. 

Den Ausschnitt und die Ärmelchen habe ich zum ersten Mal mit elastischer Wäsche-Borte versehen.  Allerdings hätte ich sauberer arbeiten können, es ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Ich finde, die weiße Borte passt sehr gut zum Stoffmuster. 

Irgendwann kommt bestimmt der Tag mit dem perfekten Wetter für mein Shirt. 

Bis dahin liebe Grüße

Britte



Mittwoch, 7. April 2021

Jersey-Bluse

 Hallo Ihr Lieben,

coronabedingt arbeite ich seit einiger Zeit daran, mein Stofflager nebst gesammeltem Nähzubehör abzuarbeiten.

Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir mal eine Bluse zu nähen. Eine Bluse, die etwas angezogener wirkt als ein Shirt, aber dennoch genauso bequem zu tragen ist wie ein Shirt. Also beschloß ich eine Jersey-Bluse zu nähen. In meinem Fundus fand ich dunkelgrünen Milano-Jersey, etwas dicker und schwerer, dadurch aber schön im Fall. 


Nach Durchsicht meiner Näh-Zeitschriften entschied ich mich für das Modell 105 aus der Burda 12/17. Diese hat im Original-Schnittmuster einen Rüschenkragen, welchen ich durch einen normalen Kragen ersetzte.  Den inneren Blendenbeleg arbeite ich bei Blusen immer aus einem Kontraststoff. Da mein Jersey-Coupon nur 1,00 x 1,40 m maß, habe ich statt der originalen Manschettenärmel die Ämel nach unten verschmälert und nur eine 3/4-Länge gewählt. Da der Stoff dafür immer noch nicht reichte, habe ich kurzerhand die Ärmel als Ober- und Unterärmel zugeschnitten. Und dann auch noch den Unterärmel quer zum Fadenlauf zugeschnitten - Schande auf mein Haupt!


Farblich passendes Nähgarn war sowohl für die Ovi als auch für die Nähmaschine vorhanden. Bei meinen lange ersammelten Knopfschätzen fand ich noch halbkugelförmige dunkelgrüne Knöpfe mit Glitzer innendrin. Zwar nur 4 Stück, aber nach gut überlegter Anprobe auf der Knopfleiste reichen die aus. Somit habe ich ein selbstgesetztes Ziel erreicht.

Ich habe die Bluse schon einige Male getragen und finde sie von der Passform her gelungen und sie ist tatsächlich bequem. Man fühlt sich damit korrekt, aber auch einen Tick lässig angezogen. 

Dieses Schnittmuster werde ich definitiv noch einmal nähen, dann allerdings etwas von der Gesamtlänge kürzen.

Liebe Grüße und viel Freude beim MeMadeMittwoch-Stöbern

Britte



Mittwoch, 3. März 2021

Burda-Blusenshirt #2

 Hallo Ihr Lieben,

heute ist schon wieder MeMadeMittwoch, heute angeführt von Carola.

Ich bin Wiederholungstäter und habe zum 2. Mal das Burda Blusenshirt Nr. 106 aus der Ausgabe 12/18 genäht. Dieses Mal aus einem dünnen Chiffon, den ichvor 3 Jahren bei Driessen bestellt hatte. Auf dem Foto fand ich damals den Bordürenstoff so toll, aber als ich ihn hatte, fiel mir nicht ein, was ich damit machen sollte. Es musste etwas Schlichtes werden, damit die Bordüren auch gut zur Geltung kommen. Ausserdem ist es ja immer interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein- und dasselbe Schnittmuster aus unterschiedlichen Stoffen werden. 

Die schwierigste Entscheidung war für mich, in welche Richtung ich die Farben anordne und ob ich eventuell den blauen Streifen weglasse bzw. abschneide. Aber nacch einigem Überlegen habe ich es so gelassen, wie es nun ist. Das zweite Zuschneiden und Nähen war ein Kinderspiel. Und obwohl ich zuerst Befürchtungen wegen des rutschigen Chiffons hatte, klappte alles ganz wunderbar. 

An den Ärmeln waren eigentlich Manschetten vorgesehen. Da ich jedoch fast immer kremple oder hochschoppe, habe ich vorerst nur etwas Gummi in die Ärmelsäume eingezogen. Mal sehen, wie es sich bewährt. Ansonsten habe ich noch genügend Stoff für Änderungen vorrätig. Besonders gelungen ist mir dieses Mal die Rückenpasse mit Kellerfalte. Ich finde, das Rückenteil fällt sehr schön.

Somit habe ich nun ein weiteres schönes Shirt für die ersten Frühlungstage. Einige wenige davon gab es zwar hier schon, aber zur Zeit stecken die Temperaturgrade leider wieder im einstelligen Bereich fest. Meine Fotografin ist meistens meine mittlere Tochter, welche mir sagte: Mama, beweg dich mal. Wir haben im;mer viel Spaß miteinander. Deshalb heute "spaßige Fotos in motion". 

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 3. Februar 2021

Burda-Blusenshirt

Hallo Ihr Lieben,

obwohl es bei uns hier gerade aussieht wie Winterwonderland, habe ich begonnen für den Frühling zu nähen. 

Eines meiner Ziele im Lockdown ist es, Stoffabbau zu betreiben. Seit 2 Jahren ruhte dieser etwas festere Jersey vom Stoffmarkt in meinem Vorrat.  Bei der Suche nach einem Schnittmuster wurde ich in der Dezember-Ausgabe der Burda aus 2018 fündig. Das Blusenshirt Nr. 106 sollte es werden. Zuschnitt war relativ einfach. Das Nähen dank der Step-by-step-Anleitung auch. 

Nach dem Ausmessen habe ich mich für Größe 38 entschieden, habe aber nach dem Nähen (wie so oft bei Burda)  an den Seitennähten wieder ordentlich was weggenommen. Leider musste ich dadurch auch die Brustabnäher neu setzen. Das hätte ich mir natürlich gern erspart. 


An Änderungen habe ich, wie eigentlich immer, wegen meiner schmalen Schultern, die Schulterbreite verringert. Ausserdem waren am Armabschluß Manschetten vorgesehen. Diese habe ich weggelassen und deshalb das untere Ärmeldrittel etwas verschmälert. Desweiteren habe ich die inneren Belege aus einem passenden Unistoff gearbeitet. 

Fazit: Durch die Änderungen sitzt das Shirt zwar locker und bequem, aber passt in den Schultern sehr gut. Durch die Falte im Vorderteil hat man viel Bewegungsfreiheit und es engt nichts ein. Die Passform gefällt mir sehr gut. 


Bevor ich das Material vernäht habe, war  es einer meiner Lieblingsstoffe. Beim ersten Anprobieren dachte ich jedoch: Hilfe, ich habe ein Schlaf-T-Shirt produziert. Das geht mir oft bei hellen, langärmeligen Oberteilen so. Kennt ihr das auch? Aber ich hoffe, zur dunklen Jeans kombiniert fällt es nicht so sehr auf. In der Realität ist der Stoff ein bißchen farbkräftiger, leidert hat der Blitz etwas davon geschluckt.

Nun verlinke ich zum MeMadeMittwoch und werde den Nachmittag damit verbringen, mir die interessanten Beiträge der anderen Teilnehmer anzuschauen. 

Liebe Grüße

Britte




Mittwoch, 6. Januar 2021

Burda-Teddyjacke

 Hallo Ihr Lieben.

draußen schneit es. Genau das passende Wettter für meine neue kuschelige Jacke. Genäht aus wunderbar weichem, warmen Teddyfleece. 


Vernäht habe ich einen etwas dickeren Teddyfleece mit etwas Stand. Meine Nähmaschine war so gerade eben noch einverstanden mit der Verarbeitung. Der Stoff war übrigens ein Geschenk, ich musste nur das Zubehör kaufen. 

Ich habe lange überlegt und mich für einen Burda-Schnitt entschieden. Modell Nr. 112 aus der Burda 9/20. Diese Jacke gab es dort in 2 verschiedenen Versionen, einmal mit Stehkragen und einmal mit Kapuze. Ich finde es mit Kapuze schöner.  Vor allem, da ich, wie ich finde, einen farblich super passenden Futterjersey gefunden habe.

Die Anleitung fand ich überraschend einfach und gut nachvollziehbar. Die Passform gefällt mir sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich die Ärmel etwas kürzen. Die kringeln ein wenig, weil sie etwas zu lang sind. Andererseits wärmen sie so auch mehr die Handgelenke. 

Zur Zeit trage ich diese Jacke sehr häufig. 

Heute findet der 1. MeMadeMittwoch des Jahres 2021 statt und, wie immer, freue ich mich darauf, die selbstgenähten Modelle anderer Teilnehmerinnen anzuschauen.

Liebe Grüße

Britte