Freitag, 12. Juni 2015

Päonien - Pfingstrosen

Hallo,

zur Zeit habe ich gerade einige Pfingstrosen in der Vase stehen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


Sie waren sehr großknospig und hatten ziemlich schwere Blütenköpfe. So schön die momentane Wärme draußen auch für uns Menschen ist, die Blumen vertragen sie leider nicht ganz so gut. Wahrscheinlich hat sich aus dem Grund auch nur eine der drei Schönheiten geöffnet.



Die anderen beiden werden sicherlich nicht mehr über das Knospenstadium hinauskommen. Aber die eine, die Schönste, entschädigt dafür.


Diese Farben, diese Unmenge an Blütenblättern und dieser Duft. Pfingstrosen gehören für mich zu den edelsten Blüten überhaupt, ich mag sie auf jeden Fall viel lieber als echte Rosen.


Hier bei Helga kann man übrigens schauen, was andere Blogger in ihren Vasen stehen haben.

Liebe Grüße

Britte

Donnerstag, 4. Juni 2015

Burda in Patara


Hallo,



In der letzten Woche saß ich noch zuhause an der Nähmaschine und habe ich mir ein Tunika-Kleid nach einem Burda-Schnitt genäht. Die Außentemperaturen sind nur unter großen Anstrengungen in den knapp zweistelligen Bereich geklettert. Heute zeige ich mein Kleid im Urlaubseinsatz bei 25 Grad Celsius. Das Kleid fällt locker und ist luftig. Es ist extrem koffertauglich, benötigt wenig Platz im Koffer und knittert nicht. Am liebsten würde ich es jeden Tag anziehen. 
Unseren Urlaub verbringen wir in Patara an der türkischen Aegaeis. Ein kleiner Ort mit dem allerschönsten Strand; kilometerweise feiner, weicher, sauberer Sand. Uns gefällt die Aegaeis besser als die Riviera und wir haben in den letzten Jahren hier an der Küste schon einige 5-Sterne-Hotels ausprobiert. Die meisten dieser Hotels können natürlich mit einem perfekten, internationalem Rundumservice punkten. Genau das wollten wir dieses Mal nicht erleben und haben uns aus diesem Grund für das Hotel Orkinos entschieden und es nicht bedauert. Die Flüge haben wir von Hamburg navh Dalaman gebucht. Der Transfer dauert ca. 80 Minuten. Das Hotel Orkinos gehört zu den kleineren und bietet Halbpension. Tatsächlich waren wir in der ersten Juniwoche die einzigen Gäste und sind rundum verwöhnt worden. Die Besitzer, Bekir und Feliz, sprechen fließend türkisch und deutsch, kümmern sich rührend um uns, empfehlen Ausflüge, organisieren die Beförderung und verwandeln jede Mahlzeit in etwas Besonderes. Das Essen ist abwechslungsreich, bekömmlich und extrem lecker. (Ich habe die große Befürchtung, dass nach dem Urlaub meine Hosen geschrumpft sind.)

Nun werden wir gleich den vorletzten Vormittag mit einem Besuch des Basars in Kalkan und den Nachmittag am Strand verbringen. Kalkan ist ebenfalls ein kleiner Küstenort, malerisch in den Berghang gebaut. 

Hier kann man schauen, was andere Bloggerinnen für sich selbst hergestellt haben.

Bis bald

Britte

P.S.: Wer weitergehend an unserem Hotel interessiert ist, darf mich gern per email kontaktieren.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Burda-Sommerkleid

Hallo,

Hier bei uns ist das Wetter ja wirklich scheußlich. Als ich heute vormittag um 8.30 mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, zeigte das Thermometer 10,5 Grad an. Was soll das bloß? Gefällt mir überhaupt nicht! Aber es gibt einen Lichtblick. Der langersehnte Urlaub rückt näher und näher. Und tatsächlich habe ich es noch geschafft, ein kleines Sommerkleidchen zu nähen.


Der Stoff dafür stammt vom letzten Stoffmarkt in Neumünster und war ein Schnäppchen. Als ich ihn kaufte, war mir noch nicht klar, was einmal daraus werden würde. Aber dann habe ich nach einigem Blättern in den Burdas einen schönen, schlichten Schnitt gefunden: Kleid Nr. 128 aus der Burda 2/2013. Obwohl das Kleid relativ schlicht geschnitten ist, hat es doch einen Hingucker: die gerafft eingesetzten Ärmelchen.


Da ich kurze Kleider am liebsten mit 3/4-Leggings kombiniere, habe ich den Schnitt längenmäßig etwas gekürzt. Jedoch ist es immer noch lang genug (und po-bedeckend), um es z.B. beim Strandspaziergang auch pur zu tragen. Beim Originalschnitt wird außen  noch eine Deko-Rüsche aufgesetzt. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Stoff zwei gute Seiten hat. Da das bei meinem Stoff nicht der Fall ist, habe ich darauf verzichtet. Und da der Ausschnitt mir nach Fertigstellung doch etwas weit erschien, wurde noch ein dünnes Hutgummi eingezogen. Nun ist es fertig und ich freue mich sehr darüber.


Denn es trägt sich ganz wunderbar. Der Stoff ist Baumwolljersey mit einem klitzekleinen Elasthananteil. Zuerst habe ich mich in das Muster und die Farben verguckt. Viel wichtiger ist jedoch, dass man das Kleid anzieht und sich wohl fühlt, Diesen Schnitt werde ich definiv noch einmal nähen.

Hier kann man übrigens noch mehr selbstgenähte Kleidung bewundern.

Viel Spaß beim Durchschauen

Britte

Donnerstag, 21. Mai 2015

Nadelkissen Blume

Hallo,

ich war mal wieder fleißig - aber nur ein klitzekleines bißchen... bzw. eigentlich zwangsweise.


Vor einiger Zeit brauchte ich mehr Stecknadeln. Die neu gekauften befanden sich in einem durchsichtigem Plastik-Kästchen. Auf dem Deckel war gelber Schaumstoff als Nadelkissen aufgeklebt. Das war zwar praktisch, aber leider auch potthäßlich. Jedes Mal, wenn ich damit gearbeitet habe, dachte ich mir, dieses Teil muß ich dringend ersetzen. Naja, was soll ich sagen? Der Mensch ist nun mal von Natur aus faul...


Dieses häßliche Nadelkissen hat dann also doch einige Zeit lang überlebt, bis nun dieser gelbe Schaumstoff immer mehr zu bröseln anfing. Das war nun aber der Punkt, an dem ich wirklich loslegen mußte. Ein neues Nadelkissen mußte her. Mit einem Cathedral Window habe ich geliebäugelt, aber nun erstmal wieder nach hinten in der To-do-Liste verschoben. Letztendlich ist es ein Blumen-Nadelkissen geworden. Das ging ratz-fatz und ich mag es. Anleitungen für diese Nadelkissen gibt es im Netz ja ziemlich viele. Ich hatte noch einen Rest schwarze, festen Baumwoll-/Poly-Mix.


Daraus habe ich zwei Kreise im Durchmesser von 12 cm ausgeschnitten. Das Nähen ging easy-peasy. Die Teilungsnähte habe ich mit schwarzem Zwirn vorgenäht und danach mit silbernem Glitzergarn. Etwas kniffelig wurde es beim Knöpfe-Annähen, dabei mußte man schon etwas Kraft anwenden.


Das Blümchen ist schön fest gefüllt, richtig knuffig - und wirklich gut zu benutzen. Ich mag es. Und weil ich es nur für mich gemacht habe, zeige ich es auch bei Rums.

Liebe Grüße

Britte



Montag, 18. Mai 2015

Obstboden mit Erdbeeren auf Vanillecreme

Hallo,

sobald die ersten deutschen, richtig gut schmeckenden Erdbeeren auf dem Markt zu finden sind,
muß ich für meine Familie immer diesen einfachen Obstboden backen. Es geht schnell und ist ganz einfach und eigentlich kein Blog-Rezept. Allerdings sind die Kinder inzwischen so weit, dass sie diesen Kuchen selber backen und ich bin es einfach leid, immer wieder die Anleitung per WhatsApp zu schicken. Deshalb also unser jahrelang erprobtes Obstbodenrezept für alle zum Nachbacken. Natürlich kann man als Belag statt Erdbeeren auch anderes Obst nehmen. Frische Nektarinen, Pfirsiche oder Himbeeren passen auch ganz ausgezeichnet. Der Tortenboden-Teig ist übrigens ein einfacher Rührteig,



Zutaten - für den Teig:

  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Milch
Zutaten - für die Vanillecreme:
  • 380 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 1 EL Vanillezucker 
  • 150 ml Schlagsahne
Zutaten - für den Obstbelag:
  • ca. 500 g Erdbeeren
  • 250 ml Fruchtsaft oder Schorle
  • 1 Päckchen Tortenguß
  • 1 EL Zucker
Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter und Zucker zusammen schaumig rühren, Nach und nach die Eier und die Milch unterrühren. Zuletzt das Mehl mit dem Backpulver und Salz darunterheben. Den Teig in eine Silikon-Tortenbodenform füllen und im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Den Tortenboden auf einen Tortenteller stürzen.


In der Zwischenzeit aus der Milch, dem Puddingpulver und dem Vanillezucker einen Pudding kochen. Lauwarm abkühlen lassen. Die Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die fertige Vanillecreme auf dem Tortenboden verstreichen. 


Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Die Früchte auf der Vanillecreme anordnen und etwas in die Vanillecreme eindrücken. Zuletzt den Fruchtsaft mit dem Zucker und dem Tortengußpulver verrühren und erwärmen, bis die Flüssigkeit andickt. Für den Fruchtsaft nehme ich gerne Multivitaminsaft und Wasser, je zur Hälfte. Ich finde, das passt gut zu Erdbeeren. Den angedickten Saft vorsichtig auf den Erdbeeren verteilen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren. Dann entweder pur oder mit geschlagener Sahne servieren. 

Guten Appetit

Britte

Donnerstag, 30. April 2015

Retro-Sommerkleid

Hallo,

in der letzten Zeit habe ich ja schon einige Sachen für mein neues Zuhause genäht.  Nun habe ich auch das Kleidernähen wieder neu für mich entdeckt. Mit dem 'Kleidung-selber-nähen' habe ich in meiner frühen Jugend angefangen und war dann mehrere Jahre später beruflich so eingespannt, dass leider keine Zeit mehr dafür übrig war. Dann kam die Phase des Kinderkriegens und wiederum habe ich einige Jahre dann hauptsächlich für die Kinder genäht. Nun sind die Kinder groß und ich bin wieder an der Reihe.


Höchst bedauerlicherweise hat das letzte Kind fast die gleiche Konfektionsgröße wie ich. Aus diesem Grund müßte ich eigentlich einige Lieblingsteile in meinem Kleiderschrank festtackern, damit die nicht urplötzlich irgendwohin verschwinden. Allerdings hat die Sache auch einen Vorteil, denn so kann sie Model für mich spielen und ich kann das neue Sommerkleid an ihr fotografieren. Im Bereich des Oberteils ist es ihr allerdings ein wenig zu groß.

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Das Schnittmuster ist Burda 8174-V. Ein Korsagenkleid im 50er-Jahre-Look. Genäht habe ich die obere Version A. Den Stoff habe ich auf dem Stoffmarkt gekauft. Es ist schwarzer Batist mit weißer Stickerei (Rauten) und Lochstickerei (kleine Blümchen). Da der Stoff doch sehr dünn und außerdem durch die Stickerei ein wenig löchrig ist, habe ich das Kleid komplett gefüttert.



Insgesamt fand ich das Nähen des Kleides nicht besonders schwierig. Das nähe ich bestimmt bald noch einmal aus einem anderen schönen Stoff.

So, da der Sommer ja noch nicht wirklich in Sicht ist, muß ich die benötigte Sonne für das Kleid wohl im nächsten Urlaub suchen :-)

Hier kann man übrigens die Werke anderer Selbermacherinnen bewundern.

Liebe Grüße

Britte

Donnerstag, 23. April 2015

Spargel-Quiche

Hallo,

es war wie ein Zwang. Ich habe auf dem Markt frischen Spargel gesehen. Leider noch keinen deutschen. Ich konnte nicht widerstehen und musste ein Pfund davon mitnehmen und damit eine Spargelquiche backen.


Zutaten für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Eigelb 
  • 1/4 TL Salz
Zutaten für den Belag:
  • 1 Pfund weißen Spargel, geschält und in Stücke geschnitten
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 150 g geräucherter Schinken, in kleinen Würfelchen
  • 200 ml flüssige Schlagsahne
  • 100 g saure Sahne
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch in Röllchen
Zubereitung:

Alle Teigzutaten (sollten zimmertemperiert sein) miteinander zu einem festen Teig verkneten. In eine Plastikschale mit Deckel füllen und für ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.


Ich lege hier immer einen Zwischenschritt ein, weil ich finde, dass der Spargel so noch aromatischer schmeckt. Wer nicht so viel Zeit hat, kann aber ohne allzu große Geschmackseinbuße diesen Schritt auch überspringen; Die Spargelschalen und untere Abschnitte nicht wegwerfen, sondern für ca. 20 Minuten in einem Topf, knapp mit Wasser bedeckt auskochen. Danach die gekochten Reste mit einem Sieblöffel aus dem Wasser fischen und beseitigen. Diese Spargelbrühe nun zum Kochen des Spargels verwenden. 


In der Zwischenzeit die Spargelstücke (ohne Köpfe) mit Salz und Zucker in einem Topf, knapp mit Wasser bedeckt für ca. 8 Minuten sanft köcheln. Dabei in den letzten 3 Minuten die Spargelköpfe mitkochen. Dann das Wasser abgießen und den Spargel kalt abschrecken und abtropfen lassen.


Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine gefettete Quicheform damit auslegen, dabei auch einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Den Spargel auf dem Teig verteilen und den Schinken darüberstreuen. 


Die Eier mit der flüssigen und der sauren Sahne sowie mit dem Schnittlauch verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in die Form gießen. 


Wer die Quiche etwas kalorienreicher zubereiten möchte, kann sie nun noch mit geriebenem Käse nach Wahl bestreuen. Ich habe darauf verzichtet. 


Im vorgeheizten Ofen bei ca. 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.  Kurz in der Form ein wenig abkühlen lassen, dann servieren.

Guten Appetit

Britte