Samstag, 18. Dezember 2021

Marzipanplätzchen

 Hallo Ihr Lieben,

wie in jedem Jahr haben meine Töchter und ich in der Adventszeit zusammen gebacken. Es gibt bei uns Dauerbrenner, also Kekse, die jedes Jahr dazugehören und auf die wir nicht verzichten können.

Zusätzlich probieren wir auch immer neue Rezepte aus. Eines dieser neuen Rezepte sind die Marzipan-plätzchen. Die finden wir so gut, dass sie mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder mit auf den Plätzchentellern landen werden. 



Zutaten für ca. 60 Stck.:

  • 80 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Marzipanbrot mit dunkler Schoko umhüllt, 175 g
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel das Marzipanbrot kleinkrümeln und alle weiteren Zutaten dazufügen und mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten. Mit Hilfe eines Teelöffels ca. walnußgroße Häufchen oder Kugeln auf die mit Backpapier belegten Bleche geben und evtl. etwas platter drücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10-12 Minuten mit Sichtkontakt backen. Danach abkühlen lassen.

Optional: Die Plätzchen streifig mit Schokoglasur verzieren

Lasst sie euch schmecken.

Britte
 


Mittwoch, 1. Dezember 2021

Strickpullover Rvo

 Hallo Ihr Lieben,

pünktlich zum MMM habe ich mal wieder ein  Projekt fertiggestellt. Genaugenommen sollte es schon letztes Jahr um diese Zeit fertig sein, aber irgendwie hatte es sich zwischendurch zu einem UFO entwickelt. 

Seit langer Zeit lagerten Wollreste in einem Korb. Nach gründlicher Sichtung und Überlegung dachte ich mir, dass daraus ein kuscheliger Pulli entstehen könnte. Ich hatte mir vorgenommen, das Strickmuster als Raglan  von oben nach unten zu stricken. Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich die richtige Maschenzahl und die richtige Nadelstärke gefunden hatte. 

Dann musste ich noch etwas herumexperimentieren, weil ich gerne wollte, dass mein Halsausschnitt vorn tiefer liegt als hinten. Das habe ich letztendlich durch verkürzte Reihen erreicht. Das Streifenmuster des Pullis ergab sich aus der Menge der vorhandenen Wolle. Das Material besteht aus einer Mohair/Acrylmischung. Es ist ziemlich voluminös. 

Ich hatte mir einen Pulli vorgestellt, der etwas oversize sitzen sollte. Nach Fertigstellung war ich sehr glücklich, dass mir das so einigermaßen gelungen ist. Obwohl ich zugegeben muss, dass es nich geschadet hätte, wenn die Ärmel einige cm kürzer ausgefallen wären. Zumindest ist aus den Resten nun etwas Tragbares entstanden. Ich denke, dass dieser Pulli mir in diesem Winter gute Dienste leisten wird.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 3. November 2021

Kleid aus Ottobre

 Hallo Ihr Lieben,

Die Jahreszeiten wechseln und die Mode wechselt. Ich weiß ja nicht, ob es euch genauso wie mir geht.Meine gesammelten Nähzeitschriften hüte ich wie meinen Augapfel und wenn ich ein neues Projekt plane und noch nicht sicher bin, wie es ausfallen wird, dann blättere ich mit Hingabe durch meine gesammelten Werke. 


Gerade habe ich ein Kleid aus einer etwas älteren Ottobre Nr. 5 aus 2009 genäht. Das Schnittmuster heißt Pigeon Grey. Und tatsächlich ist auch der StrickStoff in einem melierten Grau gehalten. Der Strick war ein Coupon vom Stoffmarkt und die Menge von 1,40 x 1,50 m hat mit etwas Puzzlearbeit funktioniert. Der Stoff hat einen Synthetikanteil und ist nicht ganz blickdicht. Das ließ sich aber mit einem Unterkleid beheben und somit hat man die Synthetikfaser auch nicht direkt auf der Haut und es klebt auch nicht an den Strümpfen.


Das Kleid habe ich in Größe 40/42 genäht. Im Original hat das Kleid eine sehr hoch angesetzte Taille. Das gefiel mir nicht, deshalb habe ich das Oberteil verlängert. Dadurch habe ich eine tiefer angesetzte Taille und das Ziel ist, die richtige Taille (mit einem noch zu kaufenden Gürtel) zu betonen.


 
Ich finde, das Kleid ist zeitlos. Es sitzt locker und bequem und bietet genügend Bewegungsfreiheit. Meine jüngste Tochter hat sich den Stoff ausgesucht,


und deshalb ist sie heute hier und beim MMM mein Model ;-)

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Jacquard-Hoodie

 Hallo Ihr Lieben,

Wettertechnisch haben wir eine Punktlandung im Herbst gemacht. Es ist kalt, stürmisch und es wird schon wieder deutlich früher dunkel. Da passt es ganz gut, dass ich mir einen etwas farbenfroheren Hoodie genäht habe. Ich besitze zwar schon einige, aber irgendwie finde ich immer etwas, was mir noch gefehlt hat. Diesen Hoodie habe ich wieder nach meinem Lieblings-Schnittmuster geschneidert. 

Der Stoff ist ein erdbeerfarben/schwarz-gemusterter Jacquard. Die Farbe lässt sich fotografisch schwer treffen, auf jedem Foto sieht der Stoff anders aus.Im Original ist die Stofffarbe viel leuchtender. Den Stoff habe ich bei Driessenstoffen gefunden. Vom Gewicht her passt er gut in diese Übergangszeit. 

Kombiniert habe ich dieses Mal mit schwarzen Ärmelbündchen und schwarzem Einzugsband und ebenso schwarzen Stoppern. Die Kapuze habe ich nur einlagig gearbeitet und dann die Mittelnaht mit demselben Band versteckt, dass auch in der Kapuze steckt. Den Saum habe ich seitlich geschlitzt und leicht abgerundet. Das gefällt mir ganz gut. Leider sind mir dieses Mal die Brustabnäher etwas hoch geraten, ich konnte es nicht mehr korrigieren. 

Ansonsten finde meinen neuen Hoodie sehr tragbar. Am liebsten kombiniere ich ihn mit schwarzen Jeans und grauer Jacke.

Mehr Selbstgemachte Kleidung gibt es heute wieder beim MMM zu bewundern.

Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 1. September 2021

1. Herbst-Hoodie

 Hallo Ihr Lieben,

hier bei uns im Norden war es einige Tage lang schon herbstlich frisch. So kühl, dass ich kurzfristig überlegt habe, die Heizung schon wieder anzustellen. 

Stattdessen habe ich mich jedoch an meine Nähmaschine gesetzt und mir meinen 1. Herbst-Hoodie genäht. Aus kuscheligem PuntadiRoma-Jersey in Kombination mit einem etwas dünneren Jersey mit Jeans-Batik-Druck. Den dicken Jersey habe ich geschenkt bekommen und den dünneren hatte ich mal bei Driessenstoffen bestellt. 

Da mein  prioritäres Ziel immer noch Stoffabbau heißt, der dunkelblaue Jersey jedoch nicht ausreichend war, habe ich das Rückenteil gestückelt. Es fällt nur auf, wenn man richtigem Licht ganz genau hinschaut und so habe ich wieder einmal meinen inneren Nachhaltigkeitsmonk befriedigt.

Wie so häufig habe ich meinen Hoodie-Lieblingsschnitt aus einer Fashion-Style als bewährtes Schnittmuster verwendet. Ich mag diesen Schnitt so sehr, weil er Brustabnäher hat und die Hoodies dadurch einfach eine bessere Passform haben.

Wie immer am 1. Mittwoch eines Monats freue ich mich darauf, beim heutigen MMM zu stöbern und mir anzuschauen, was frau alles an selbstproduzierter Kleidung vorstellt.


Liebe Grüße

Britte


Mittwoch, 4. August 2021

minimalistisches Burdashirt

 Hallo Ihr Lieben,

ich mag den Sommer. Wir haben ja schon einige schöne Tage gehabt. Bei warmen Temperaturen ist meine Nähmorivation nicht so stark ausgeprägt. Deshalb kann ich heute beim MeMadeMittwoch nur ein minimalistisches Shirt zeigen. 

Das Schnittmuster stammt aus der Burda 7/21 und ist das Modell 112. Vernäht habe ich einen sehr dünnen Baumwolljersey vom Stoffmarkt. In der Anleitung wird ein Stoffverbrauch von 1,70 m angegeben. Das hat mich am Anfang abgeschreckt. Das Shirt ist oversized geschnitten. Nach dem Abpausen des Schnittes habe ich die Schnittteile mit einem fertigen Shirt verglichen und festgestellt, dass ich auf die Nahtzugabe verzichten konnte. Dadurch liessen sich die Teile so auf dem Stoff auslegen, dass der Verbrauch wesentlich geringer war. Das fertige Shirt hat immer noch eine bequeme Weite.

Nicht, dass unbedingt noch Bedarf an weiteren Sommershirts besteht, aber ich fand das Schnittdetail ganz witzig. Die Ärmel sind komplett in einem Stück am Vorderteil mit angeschnitten. Somit sieht die Rückenansicht so aus, als wenn Raglanärmel eingesetzt wurden. 

Da das komplette Schnittmuster quasi nur aus 2 Teilen besteht, war das Nähen eine fixe Sache. Auf meinem gewählten Stoff kommt die rückwärtige Schnittführung leider nicht so gut zur Geltung. Vom Tragegefühl her ist das Shirt schön locker und trägt sich bequem.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 7. Juli 2021

Faded Stripes mal wieder

 Hallo Ihr Lieben,

immer noch gibt es in meinem Vorrat Rest-Stöffchen, die wegzugeben mir einfach immens schwerfällt. Deshalb habe ich neulich mal wieder in der Kiste gewühlt und ein Stückchen Stoff gefunden, stammte irgendwann einmal vom Stoffmarkt und ist etwas auffallend; cremefarbener Untergrund, darauf beige-braune, teilweise flatterige Schnipsel. Leider von der Menge für gar nix ausreichend. 


Nach einigem Überlegen habe ich dann als Wiederholungstäter zu meinem Faded Stripes Schnittmuster aus einer alten Ottobre gegriffen. Dieses Schnittmuster liebe ich sehr. 

Zugeschnitten habe ich ein ganzes Vorderteil und ca. ein halbes Rückenteil. Die Passe und das andere halbe Rückenteil habe ich mit passendem cremefarbenem Jersey (ebenfalls ein Reststück) ergänzt. Ebenfalls vorrätig war ein kleines Stückchen Einfassgummi in creme für das Vorderteil.

Damit das Rückenteil nicht so gewollt gestückelt aussieht, habe ich mir mithilfe einer Schablone aus dem bunten Stoff ein Herz in passender Größe ausgeschnitten und appliziert. 

Ich bin happy, mein Shirt passt und sitzt und ist ein absolut auffallendes Unikat. (Für mich zum Nulltarif, da wirklich alles vorhanden war) 😀

Damit hüpfe ich nun fröhlich zum MeMadeMittwoch.

Liebe Grüße


Britte