Samstag, 25. April 2020

Nadel-Management

Hallo Ihr Lieben,

gerade habe ich ein kleines Projekt fertig gestellt, welches mir schon länger im Kopf herumspukte. Ich denke, es wird mir in Zukunft enorme Erleichterung (und vielleicht auch Erleuchtung) bereiten.
Aufgehängt habe ich diesen Organizer an der Gitter- und Magnetwand, die in meinem Nähzimmer hängt. So habe ich es immer direkt vor den Augen.



Ich habe mir einen Nähmaschinennadel-Organizer genäht. Ich besitze nur 1 Nähmschine und 1 Overlock und immer dann, wenn ich einige Zeit lang nicht genäht hatte, wusste ich nicht mehr, ob nun eine Webware- oder Jerseynadel in der Maschine steckte. Und immer wenn ich unsicher war, musste ich erst die Nadel herausnehmen und unter der Lupe nachschauen.



Das hat nun ein Ende. Benutzte und noch verwendbare Nadeln kann ich nun auf diesem Raster aufpieksen. Die Stecknadeln kennzeichnen für mich die Nadel, welche gerade in der Maschine steckt. So komme ich nun nicht mehr durcheinander und wenn mich die Nählust packt, kann ich ohne Umstände gleich loslegen.

Wie findet Ihr das und wie habt ihr das bei Euch gelöst? Gibt es dazu noch Verbesserungsvorschläge?

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen sonnigen Tag.

Britte

Mittwoch, 1. April 2020

Fleecejacke pattern company

Hallo Ihr Lieben,

hier oben im Norden war es schon fast frühlingshaft - und dann ist der Winter noch einmal mit Minusgraden zurückgekehrt. Deshalb habe ich mir schnell noch ein neues Fleecejäckchen genäht.



Der Schnitt ist von pattern company, Nr. 04-047. Diesen Schnitt habe ich nun tatsächlich zum 3. Mal genäht. Das ist für mich eine Premiere. So oft habe ich vorher noch keinen Schnitt genäht.



Aber die Passform dieser Jacke mit Raglanärmeln und angeschnittenem Kragen gefällt mir auch außerordentlich gut. Deshalb ging das Nähen auch relativ fix.



Vernäht habe ich einen mittelschweren Polarfleece, den ich bei aktivstoffe.de bestellt hatte. Auf den Fotos kommt die Farbe leider nicht so gut heraus. In der Realität ist die Farbe ein strahlendes, helles Gelbgrün. Die bronzefarbenen Knöpfe im Rosettendekor sind alt und stammen aus meinem Fundus.



Seitdem die Jacke vor einer Woche fertig wurde. hängt sie immer an der Garderobe parat und sobald es mich ein wenig fröstelt, ziehe ich sie schnell über. Den Kragen kann man je nach Wunsch hochgestellt oder als kleinen Schalkragen tragen. Sie ist ziemlich kuschelig und der Stoff fühlt sich richtig gut an.



So, und nun schnell rüberhuschen zum MMM mit endlich einmal genügend Zeit zum Stöbern.

Liebe Grüße

Britte










Dienstag, 31. März 2020

Jeans-Upcycling # 2 - Wand-Utensilo

Hallo Ihr Lieben,

mein zweites Jeans-Upcycling-Projekt ist ein Wand-Utensilo. Hier habe ich zusätzlich zum Jeansstoff Netzgewebe verwendet, den ich in breiten Streifenflächig auf den Jeansstoff gesteppt habe. Anschließend habe ich das Netzgewebe in Taschen unterteilt.



Durch den Netzstoff ist gut erkennbar, was sich in den Taschen befindet. Einige der Taschen habe ich noch mit Kürzeln bestickt, damit ich einige Schlüssel besser zuordnen kann. Das ganze Utensilo ist ca. 40 x 100 cm groß. Aufgehängt habe ich das Utensilo an einem stabilen Kleiderbügel. Die Oberkante einmal um die Querstrebe gelegt und zugesteppt. Für mich ist dieses Teil ziemlich praktisch, da nun der ganze Kleinkram, der sonst immer unordentlich herumlag, nun ganz ordentlich verstaut und griffbereit ist.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 18. März 2020

JeansUpcycling Laptoptasche

Hallo Ihr Lieben,

da ich wegen der Corona-Krise nicht arbeiten darf, habe ich mich stattdessen in mein Nähzimmer gesetzt und für mich das Projekt Jeans-Upcycling gestartet.


Endlich komme ich dazu, die gehorteten Jeans zu verarbeiten. Mein erstes fertig gestelltes Teil ist eine Laptoptasche incl. kleinen aufgesetzten Taschen für das Zubehör. Ich habe keinen Schnitt verwendet, sondern mich an den Maaßen meines Laptops orientiert.


Es gibt nur ein Hauptfach, der Jeansstoff ist gedoppelt. Ich habe kein zusätzliches Futter verwendet. Für das Laptop-Zubehör habe ich die rückwärtigen Taschen der Hosen abgetrennt und auf meine Tasche neu aufgesteppt. Die Träger habe ich so lang gewählt, dass ich die Tasche noch in der Hand, aber auch noch über der Schulter tragen kann.



Ich bin sehr froh, dieses Projekt endlich geschafft zu haben, welches schon lange in meinem Kopf geplant war. Außerddem sieht es jetzt viel stylisher aus, wenn ich meinen Laptop spazieren trage.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 5. Februar 2020

Winterjacke aus Burda 08/16

Hallo Ihr Lieben,

ich habe ein Projekt fertiggestellt, welches für mich bisher ein Angstgegner war: eine gefütterte Jacke. Diese Jacke, das Modell 121, hatte vorher schon eine Nähfreundin von mir genäht. Jedes Mal, wenn ich sie in der Jacke sah, habe ich sie bewundert, für die Jacke und für ihre Nähkünste und ich muß zugeben, ich war auch ein wenig neidisch. Am besten gefielen mir am Schnitt das Schößchen und der auffällige Verschluß mir den Riegeln. Zufälligerweise bekam ich von einer anderen Nähfreundin dunkelroten Wollwalk (von Stoff und Stil) geschenkt, den sie nicht mehr vernähen wollte. Nachdem ich sehr lange überlegt hatte, beschloß ich nun endlich auch diese Jacke zu nähen.


Stoff war in ausreichender Menge vorhanden, der Zuschnitt war kein Problem (ich musste nicht puzzeln, um alle Teile auf den Stoff zu bekommen). Nach dem Zuschnitt (erfolgte in meinem Nähzimmer) musste ich erschrocken feststellen, dass das Material in lockeren, flusigen Mini-Staubmäuschen durch die Wohnung wanderte. Das Nähen war dann glücklicherweise auch nicht so schwierig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe mir Zeit gelassen und einfach immer einen Arbeitsschritt nach dem anderen ausgeführt.


Verändert habe ich beim Originalschnitt die Ärmel. Im Original sind sehr weite Keulenärmel vorgesehen, welche mir nicht gefielen. Deshalb habe ich die auf normale Weite verschmälert und da ich recht lange Arme habe, habe ich den Ärmel auch noch um 3 cm verlängert. Weiterhin habe ich am Vorderteil beim Armausschnitt verschmälert.


Nun habe ich die Jacke schon einige Male getragen und fühle mich sehr wohl darin.

Heute findet wieder der allmonatliche MeMadeMittwoch statt. Für mich ein Fixpunkt, an dem ich immer versuche, mir den Abend freizuhalten, damit ich mir in Ruhe all die schönen individuellen  Kleidungsstücke anschauen kann, die andere für sich gefertigt haben.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 29. Januar 2020

Natron-Buttermilchbrot

Hallo Ihr Lieben,

manchmal fällt mir am Wochenende ziemlich spät ein, dass kein Brot mehr im Haus ist. Dann gehe ich halt in die Küche und backe mir eins. Vorzugsweise natürlich ein Brot, welches relativ schnell zusammengerührt ist.


Ein guter Kandidat hierfür ist das Natron-Buttermilchbrot. Ich habe meistens die Zutaten dafür im Haus. Falls nicht, ist es auch möglich, Mehle auszutauschen oder gegebenenfalls die Buttermilch gegen ein anderes flüssiges, säuerliches Milchprodukt zu tauschen.

Zutaten:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 50 g Roggenmehl
  • 100 g. Maisgrieß
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 1 TL Natron
  • 1,5 TL Salz
  • 500 g Buttermilch
Zubereitung:

Alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verrühren. Den Ofen auf 220 g Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig anschließend abgedeckt bei Zimmertemperatur 15 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig zu einem runden Laib formen und entweder direkt auf Backpapier oder in eine runde Form legen. Die Oberfläche einige Male kreuzförmig  mit einem Messer einritzen und anschließend mit etwas Wasser  bestreichen. In den Ofen schieben und die Ofentemperatur auf 200 Grad reduzieren. In ca. 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 



Das Brot schmeckt frisch am besten. Wenn Reste übrig bleiben, schmecken sie aber aufgetoastet immer noch sehr gut. Außerdem ist der Brotgeschmack so neutral, dass als Belag Süßes und Herzhaftes gleichermaßen dazu öasst. 

Viel Erfolg beim Nachbacken

Britte

Mittwoch, 1. Januar 2020

Hoodie Hyde Away

Hallo Ihr Lieben,

schon lange bewundere ich immer die vielen schönen Hoodie-Schnittmuster und dachte, die stehen mr sowieso nicht.


Dann habe ich auf dem letzten Stoffmarkt so einen kuscheligen Stoff entdeckt und zufällig im Stoffgeschäft einen farblich exakt passenden Sommersweat gefunden.



Ich benötigte dringend einen Kuschelpulli für kalte Wintertage.

Somit habe ich mich durch meine Schnittmuster-Zeitschriften gewühlt und nach langer Entscheidungsphase mich für das Modell Hide Away aus der Ottobre 2/17 entschieden.



Das Nähen ging dann ziemlich flott. Eingriffstaschen und Kapuzen hatte ich vorher zwar noch nie genäht, aber mit der Anleitung klappte das ganz gut. Als einzige Änderung habe ich das Schnittmuster etwas gekürzt und statt des vorgesehenen Bündchens unten nur einen breiten Saum genäht.

Endlich habe ich auch einen kuscheligen Hoodie - ich liebe ihn.

Heute kann man beim 1. MeMadeMittwoch des Jahres 2020 schauen, was andere Kreative gezaubert haben.

Liebe Grüße

Britte