Freitag, 5. Dezember 2014

Adventsstrauß

Hallo,

heute will ich unbedingt den wunderschönen Strauß zeigen, der bereits seit Mittwoch unseren Eßzimmertisch schmückt.


Amaryllis gehören ja sowieso zu meinen Lieblingsblumen in dieser Jahreszeit. In diesem Strauß ist sie vorweihnachtlich mit roten Gerbera, einem mit roten Beeren besetzten Zweig, einer ebenso roten glänzenden Weihnachtskugel sowie Kiefern- und Tannengrün kombiniert, alles dekoriert mit nur vereinzelten goldenen Akzenten. Für mich der ultimative Adventsstrauß. Von der Länge der Stiele her, fand ich eine rote schlichte Glasvase passend.


Erhalten habe ich dieses Schmuckstück im Rahmen der ersten diesjährigen Weihnachtsfeier von den Teilnehmern eines meiner Sportkurse. Ich hoffe, dass er sehr lange hält, damit ich ebensolange meine Freude daran habe. Deshalb zeige ich ihn auch beim Friday-Flowerday.


Einen schönen zweiten Advent wünsche ich euch

Britte

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Fröbelsterne

Hallo:

Sterne - sind das, was mich in der Advents- und Weihnachtszeit am meisten fasziniert. Schon immer. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich die gerade angesagten modernen Sterne gebastelt, seien es Bascetta-Sterne, Venezia-Sterne, etc. pp.


Schon öfter habe ich auch versucht, Fröbelsterne zu basteln, bin allerdings immer wieder gescheitert. Aber nun habe ich es endlich geschafft. Und nachdem ich den Dreh heraus hatte, bin ich natürlich gleich in Serie gegangen.


Zuerst wurden allerlei bunte Sterne (ca. 40 Stück) für die Teilnehmer meiner Sportstunden gebastelt und dann habe ich - nur für mich - mein Fenster dekoriert. Ich habe mich für eine Kombination von rot und weiß entschieden und für beide Fenster ca. 24 größere und kleinere Fröbelsterne gefaltet und in verschiedenen Höhen ins Fenster gehängt. Daran erfreue ich mich nun jeden Tag.


Auf der Terasse ist auch die Pergola mit Sternen dekoriert.



Neben der Haustür steht ein Tannen- und Kieferngesteck im Blumentopf, natürlich auch mit Sternen verziert.


Auf der anderen Seite der Tür hängt ein Leuchtstern im Fenster. So ist der Hauseingang schlicht, aber doch wirkungsvoll dekoriert und das warme Licht begrüßt in der Dunkelheit jeden, der sich dem Eingang nähert.

Meine Sternen-Vielfalt zeige ich auch bei Rums
Eine schöne Adventszeit wünsche ich allen.

LG, Britte

Mittwoch, 12. November 2014

Kürbissuppe

Hallo,

obwohl wir hier im Norden in den letzten Wochen doch immer mal wieder von der Sonne ungewohnt verwöhnt wurden, sind wir nun wettermäßig wohl letztendlich doch im Spätherbst angekommen. Und endlich schmecken mir auch wärmende Suppen mit Herbstgemüse. Heute gab es eine Kürbissuppe mit viel Aroma: Schärfe von selbst fabrizierter Chilisauce und Raucharoma von der Cabanossi.


Der Kürbis muß im Gegensatz zu dem restlichen Gemüse nicht geschält werden, es reicht, wenn er gut abgewaschen und der Stiel sowie die Kerne und das faserige Innenfleisch entfernt wird.


Zutaten:      1     Hokkaido-Kürbis (etwas weniger als 1 kg),grob gewürfelt
                  1     kleine Zwiebel, fein gewürfelt
                  ca.  350 g Wurzeln, gescheibelt
                  ca.  350 Kartoffeln, grob gewürfelt
                  1     EL Sonnenblumenöl
                  2     Cabanossi-Würste (ca. 350 g zusammen)
                  1 l   Gemüse-Brühe
                  ca.   1 l Wasser
                          Salz, Pfeffer,
                  ca.   2 EL Chilisauce
                  ca.   10 EL flüssige Sahne

Zuerst die Zwiebeln im Öl in einem großen Topf leicht anbräunen,



dann schnell das restliche Gemüse hinzufügen und alles kurz anbraten. Dann mit Brühe und Wasser ablöschen, die Würste hinzufügen und alles auf kleiner Flamme in ca. 20 Minuten gar köcheln.


Wenn das Gemüse gar ist, die Würste herausfischen und beiseite stellen. Das Gemüse fein pürieren und mit Salz und Pfeffer sowie mit der Chilisauce abschmecken, Wenn die Suppe zu dick erscheint, kann noch etwas Wasser hinzugefügt werden. Dann die Hälfte der flüssigen Sahne unterrühren. Nun die Würste in Scheiben schneiden und wieder in den Topf zurückgeben.


Zum Servieren jeden gefüllten Suppenteller mit etwas flüssiger Sahne garnieren.

Guten Appetit!

Freitag, 7. November 2014

Rosen als Trostpreis

Hallo,

nach vielen Wochen schaffe ich es tatsächlich, mal wieder einen kurzen Beitrag ins Netz zu stellen.
Wir sind umgezogen: von einem großen Haus mit großem Garten haben wir uns flächenmäßig in beidem fast halbiert. Der Umzug an sich war gar nicht sooo schlimm. Zeitaufwendig war das Räumen des alten Hauses nach dem Umzug. Jeder, der ein großes Haus mit viel Stauraum (Keller, Boden, Schuppen etc.) bewohnt, weiß wahrscheinlich wovon ich schreibe. Es war unglaublich, wieviele Dinge sich in vielen Jahren angesammelt hatten und bei denen jetzt entschieden werden musste, was damit geschehen sollte. Letztendlich haben wir jedoch auch diese große Aktion gut geschafft.

Hier zeige ich euch schon mal einen kleinen Ausblick auf unsere neue Terrasse.



An die Rückseite der Zaunelemente habe ich zwei meiner Lieblingsrosen, die aus dem alten Garten mit-umgezogen sind, gepflanzt und hoffe, dass sie im nächsten Frühjahr schön durch die Gitter wachsen.


Jetzt im Spätherbst sieht es natürlich ziemlich kahl aus, aber ich denke, das wird sich in einigen Monaten ändern.

Eine Sache hat mir in den letzten Wochen aber wirklich enorm zugesetzt. Am Tag nach unserem Umzug hatten wir mit der Telekom einen Termin zur Umstellung bzw. Neueinrichtung unserer Anschlußstelle vereinbart. Laut Aussage der Telekom konnten wir unseren veralteten Tarif nicht mitnehmen, sondern mussten uns für einen neuen, modernern entscheiden. Das lief dann so ab, dass der erste Termin abgesagt wurde, weil der Techniker erkrankt war. Der zweite Termin wurde abgesagt, weil der Techniker unsere Daten nicht einlesen konnte. Der dritte Termin wurde abgesagt, weil angeblich ein Systemfehler vorlag. Nach diversen zeitaufwendigen Telefonaten (natürlich alles per Handy, denn Telefon und Internet funktionierten ja nicht) haben wir eine Vorstandsbeschwerde geschrieben und nach weiteren zwei Wochen wurde uns geholfen. Nach insgesamt fast fünf Wochen können wir endlich wieder Telefon und Internet nutzen. Ich hatte schon extreme Entzugsentscheinungen.

Um mich ein wenig zu trösten, hat mein Mann mich regelmäßig mit Blumensträußen versorgt. Zuletzt erhielt ich diesen wunderschönen Rosenstrauß:


Den zeige ich auch bei Helga und verabschiede mich nun ins Wochenende.

Britte

Donnerstag, 11. September 2014

Kürbisbrot

Hallo,

gestern habe ich Kürbisbrot gebacken. Entgegen meiner Sauerteigliebe dieses Mal mit Hefe. Aber ich muß sagen: auch Hefebrote können gut schmecken.


Gefunden habe ich das Rezept in dem GU-Kochbuch "Herbst, Winter, Gemüse!" von Cornelia Schinharl. Allerdings habe ich das Brotrezept leicht für mich abgewandelt. Ich habe eine Schwäche für den GU-Verlag (und ich finde, zu recht). Von der Autorin habe ich mehrere Bücher, auch sie trifft voll meinen Geschmack.

Es gibt ja ziemlich viele Variationen von Kürbisbrot, die meisten passen eher zu süßen Aufstrichen. Bei diesem Brot ist das anders, hierzu passen am besten herzhafte Beläge. Aber probiert selbst:

Zutaten:

  • 250 Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl Type 630
  • 150 ml Milch, lauwarm
  • 125 ml Wasser, lauwarm
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 300 g Hokkaido-Kürbis ohne Kerne
  • 1 TL Brotgewürz
  • 2 EL Kürbiskerne
Zuerst in einer Rührschüssel die beiden Mehlsorten mischen. Die Hefe zerkrümeln und zusammen mit dem Zucker in der Milch auflösen und dem Wasser auflösen. Zusammen mit dem Salz und den Mehlsorten zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.


Den Kürbis fein raspeln (ich hatte leider eine zu große Scheibe gewählt, etwas feinere Raspeln wären besser gewesen). 


Dann zusammen mit dem Brotgewürz und den Kürbiskernen zum Teig geben. Erneut durchkneten, Der Teig ist ziemlich fest. Man kann nun gut daraus einen länglichen Laib formen und legt diesen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das Brot der Länge nach oben ca. 1 cm tief einschneiden, um ein Reißen zu verhindern. 


Erneut für ca. 1/2 Stunde gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Das Brot im heißen Ofen für ca. 1 Stunde backen. Zu Beginn der Backzeit mit etwas Wasser besprühen. Nach der Hälfte der Backzeit das Brot wenden, damit beide Seiten eine schöne Kruste bekommen. Nach Ende der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und eine Klopfprobe machen. Hört sich das Brot hohl an, ist es gut durchgebacken. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Danach genießen.


Guten Appetit!

Britte

Freitag, 5. September 2014

Sommerende im Garten

Hallo,

heute früh bin ich durch den Garten gegangen und habe für mich festgestellt, dass der Sommer blühtechnisch schon fast beendet ist. Die ersten Herbstblüher öffnen ihre Blüten. Der Zeitpunkt für mich, noch einmal meine liebsten Garten-Anblicke zu dieser Jahreszeit festzuhalten. Zumal es für mich in diesem Garten das letzte Mal sein. wird. Wir haben unser großes Haus, in welchem wir für viele Jahre zusammen mit unseren drei Kindern gewohnt haben, verkauft.


Nach und nach zieht ein Kind aus, gerade verläßt uns Nr. 2. Wir haben eine schöne Zeit in diesem Haus mit großem Garten verlebt, aber nun ist es uns allmählich zu groß geworden. Außerdem wohnen wir bisher ziemlich außerhalb - und auch das wird sich demnächst ändern. Wir denken an die Zukunft und werden uns verkleinern und vereinfachen :-)  Und wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Bevor wir ausziehen, werde ich noch unseren Apfel- und unsere beiden Quittenbäume abernten. Diese hängen wirklich voll, es wird eine gute Ernte werden. Einige der Quitten dekoriere ich in schönen Schalen und verteile diese in den Wohnräumen, wo sie für lange Zeit ihr fruchtiges Aroma freigeben. Die meisten Früchte aber entsafte ich und produziere daraus leckeres Quittengelee.


Ein besonderes Schmuckstück blüht gerade: Die Klettertrompete - Campsis radicans. Sie ist absolut winterhart und blüht jedes Jahr zuverlässig und überreichlich.



Weiterhin blühen die Fetten Hennen und schon den ganzen Sommer lang der weiße Fünffingerstrauch.



Dann habe ich im Juli noch ein Experiment im Blumenkübel gestartet. Von einer lieben Freundin erhielt ich Saatgut für alte Gemüsesorten. Begonnen habe ich mit Rattenschwanzrettich. Die kleinen Früchte können sowohl roh als auch gegart genossen werden.


Für das Wochenende habe ich mir auf meinem Gang durch den Garten noch ein kleines Sträußchen, bestehend aus Pompondahlien, Herbstaster und Efeu gepflückt, welches ich auch zu Helga schicke.


Liebe Grüße

Britte

Donnerstag, 4. September 2014

Buttermilchdessert Melba

Hallo,

Wie ich vielleicht schon einmal erwähnt habe, decke ich den gesamten Brotbedarf unserer Familie (z.Zt. nur noch 4 Personen) selbst. In den allermeisten Fällen backe ich Sauerteigbrote. Gestern war wieder einmal Backtag. Nachdem der Sommer nun bei uns im Norden ein kleines bißchen zurückgekehrt ist, konnte ich gestern während der Backzeit in meiner Küche "kuschelige" 28 Grad messen. Puh - gar nicht so einfach, bei solchen Temperaturen konzentriert zu arbeiten.


Somit ist es bestimmt auch verständlich, daß ich irgendwie überhaupt gar keinen Hunger verspürte, dafür allerdings großen Appetit auf etwas Erfrischendes hatte. Glücklicherweise hatte ich ein Buttermilchdessert vorbereitet, welches ich nur noch mit etwas Fruchtigem garnieren musste. Und schon war die Erfrischung fertig.

Zutaten:

  • 1/2 l Buttermilch
  • 4 gestr. EL Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Tütchen Gelatine
  • 150 ml Schlagsahne
  • 2 Pfirsiche oder Nektarinen
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Himbeeren
In einer Schüssel Buttermilch und Zucker mit einem Schneebesen gut miteinander verrühren. Die Gelatine mit dem Zitronensaft und 2-3 Eßlöffel Wasser anrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann kurz erwärmen. Ich mache das meistens in wenigen Sekunden in der Mikrowelle. Nun einige Löffel der Buttermilchmischung zur erwärmten Gelatine hinzufügen, gut verrühren und dann die verquirlte Masse zur Buttermilch geben. Nochmals gut verquirlen. Die noch flüssige Buttermilchcreme nun für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. 


Sobald die Masse anfängt zu gelieren, die Sahne steif schlagen und unter die Buttermilch ziehen. Falls gewünscht, kann das Dessert nun in Portionschälchen gefüllt werden. Danach am besten bis zum Verzehr nochmals kühlen. 


Kurz vor dem Verzehr die Pfirsiche oder Nektarinen entsteinen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft pürieren. Das Fruchtpüree auf dem Dessert verteilen und mit den Himbeeren garnieren.


Guten Appetit

Britte